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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26015
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, Wir haben in einem Darlehen, dass wir bei der DKB-Bank

Kundenfrage

Guten Tag,
Wir haben in einem Darlehen, dass wir bei der DKB-Bank beantragt haben eine Bearbeitungsgebühr gefunden.
Bis 31. 12. 2014 kann die Bearbeitungsgebühr, zurück gefordert werden. Ich möchte ganz genau wissen, wie wir rechtssicher den Anspruch auf Rückerstattung sichern können.
In allen Fernsehsendungen wird darüber nur ganz schwammig geredet und damit gedroht, dass man im Januar einen Brief bekommt,in dem die Antwort gegeben wird "Ihre Ansprüche sind verjährt!"
Das soll mir nicht passieren. Den ominösen "Ombudmann" kann ich nicht benutzen, denn die DKB (Deutsche Kreditbank) ist nicht in der Liste: http://bankenverband.de/service/beschwerdestelle aufgeführt.
Jemand sagt: Schreibe ein formloses Mahnschreiben, setze die Bank zum 31. 12. 2014 in Verzug, sende dieses Schreiben per Einschreiben-Rückschein an die Bank oder liefere es beim Pförtner der Bank ab und lasse dir eine Kopie mit einem Eingangsstempel bestätigen. Was ist ihr Rat? *****@******.***
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Bitte Vorsicht!!
Mit einem bloßen Mahnschreiben bewirken Sie leider überhaupt nichts.
Die Verjährung hemmen Sie durch ein Güteverfahren, eine Klage oder ein gerichtliches Mahnverfahren!
Dies ergibt sich aus § 204 BGB.
Ein bloßes außergerichtliches Mahnschreiben reicht nicht aus.
Das gerichtliche Mahnverfahren können Sie aber leicht selbst einleiten über die Internetseite www.online-Mahnantrag.de.
Die Seite ist mit guten Hilfestellungen versehen, so dass Sie den Mahnbescheidsantrag leicht ausfüllen können.
Den Mahnbescheidsantrag drucken Sie dann aus, unterzeichnen ihn und senden ihn an das im Bescheid genannte Gericht.
Das Mahngericht wird dann den Mahnbescheid erlassen und den Gegner zustellen.
Danach werden Sie Post vom Mahngericht erhalten mit einem Vordruck für den Vollstreckungsbescheid.
Füllen Sie diesen aus unterzeichnen Sie diesen und senden Sie diesen wieder an das Mahngericht zurück.
Das Mahngericht wird dann einen Vollstreckungsbescheid erlassen.
Zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides wird dieser rechtskräftig und Sie können einen Gerichtsvollzieher mit der Eintreibung der zu Unrecht bezahlten Bearbeitungsgebühren beauftragen.
Achten Sie bitte darauf , dass der Antrag vor Ablauf des 31.12.2014 am Mahngericht eingehen, senden Sie als den Antrag rechtzeitig ab.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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