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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3506
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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Ich habe eine Frage aus dem Strafrecht

Kundenfrage

Ich habe eine Frage aus dem Strafrecht: Der Beschuldigte wurde am 15.12.2011 vom Gericht X zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr, gebildet aus Einzelstrafen von elf Monaten und 60 Tagessätzen zu 100 € auf Bewährung verurteilt. Die Bewährungszeit betrug drei Jahre. Außerdem wurde er am 28.6.2012 vom Gericht Y zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr, gebildet aus Einzelstrafen von sieben Monaten und 60 Tagessätzen, acht Monaten und 60 Tagessätzen zu je 80 € auf Bewährung verurteilt. Die Bewährungszeit wurde im zweiten Fall auf zwei Jahre festgesetzt. nun erfolgt im Januar 2013 eine nachträgliche Gesamtstrafenbildung wobei die Strafen auf eine Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten zurückgeführt würden wurden. Die Bewährungszeit wurde dabei auf drei Jahre festgelegt. Dies bedeutet aber doch, dass die Bewährungszeit damit automatisch in beiden Fällen um über ein Jahr verlängert wurde, nur weil das Gericht nachträglich die Gesamtstrafe festgestellt hat. Ist das denn in Ordnung oder nicht etwa eine Verschlechterung?

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
RAKRoth :

Sehr geehrter Ratsuchender,

RAKRoth :

vielen Dank für Ihre Anfrage.

RAKRoth :

Die Entscheidung im Hinblick auf die nachträgliche Gesamtstrafe ist vorbehaltlich einer eingehenden abschließenden Prüfung nicht zu beanstanden.

RAKRoth :

Die Dauer der Bewährungszeit bemisst sich danach, wie lange auf den Täter mit dem Mittel der Strafaussetzung samt flankierender Maßnahmen eingewirkt werden muss. Die Höhe der Strafe spielt an sich keine Rolle.

RAKRoth :

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie bitte meine Antwort akzeptieren und eine positive Bewertung abgeben. Hierzu drücken Sie auf den Button „Frage beantwortet“ oder auf „Informativ und hilfreich“ bzw. auf „Toller Service“. Vielen Dank !

JACUSTOMER-ivuxax23- :

Eine Antwort ist hier nicht sichtbar - hier ist kein Text zu sehen - wo ist denn die Antwort?

RAKRoth :


Sehr geehrter Ratsuchender,







vielen Dank für Ihre Anfrage.







Die Entscheidung im Hinblick auf die nachträgliche Gesamtstrafe ist vorbehaltlich einer eingehenden abschließenden Prüfung nicht zu beanstanden.







Die Dauer der Bewährungszeit bemisst sich danach, wie lange auf den Täter mit dem Mittel der Strafaussetzung samt flankierender Maßnahmen eingewirkt werden muss. Die Höhe der Strafe spielt an sich keine Rolle.







Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie bitte meine Antwort akzeptieren und eine positive Bewertung abgeben. Hierzu drücken Sie auf den Button „Frage beantwortet“ oder auf „Informativ und hilfreich“ bzw. auf „Toller Service“. Vielen Dank !



RAKRoth :

Haben Sie nun meine Antwort erhalten ?

JACUSTOMER-ivuxax23- :

Meine Frage war eigentlich so zu verstehen:

JACUSTOMER-ivuxax23- :

Die Bewährungszeit wurde zunächst getrennt festgesetzt und betrig jeweils zwei bzw, drei Jahre - ab der Rechtskraft der jeweiligen Entscheidung.

JACUSTOMER-ivuxax23- :

Nun kam es 1,5 Jahre später zu einer nachträglichen Gesamtstrafenbildung. Ab dem Beschluss lief die Bewährungsfrist neu, so dass sich dadurch die Bewährungszeit verlängerte. Das ist doch dann eine echte - willkürliche - Verschlechterung für den Betroffenen, weil auf diese Weise die Bewährungszeit noch künstlich verlängert wird. Wäre der Beschluss noch später ergangen, könnte die Bewährungszeit sogar noch länger dauern. Wo soll denn da der Vorteil liegen?

RAKRoth :

Der Vorteil liegt darin, dass nur noch eine Bewährungszeit festgelegt ist. Nochmals: Die Entscheidung ist in rechtlicher Hinsicht nicht zu beanstanden.

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