So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26604
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

am 14.11.hat ein Paketfahrer angeblich an mich ein Paket

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, am 14.11.hat ein Paketfahrer angeblich an mich ein Paket gegen Unterschrift übergeben. Die Unterschrift ist nachweislich nicht meine. Der Fahrer kann mich jedoch eindeutig wieder erkennen. Ich habe in diesem Ort eine Pizzeria und bin dadurch auch bekannt, bzw. werde dort auch oft gesehen. Es ist daher ein Leichtens, mich "wieder zu erkennen". Muss ich zwecks Anfertigung eines Fotos (zur Identifizierung) tatsächlich bei der Polizei erscheinen? Danke ***** ***** für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen ***

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie höflich fragen:
Soll das Foto von Ihnen als Zeuge oder als Beschuldigter angefertigt werden?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Herr Schiessl,

dies habe ich gar nicht gefragt. Denke jedoch als Beschuldigter.

Der Polizist meinte jedoch weiter, dass eine Verweigerung aufgrund des PAG nicht möglich sei.

Mit freundlichen Grüßen

***

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Nachricht
wenn Sie als Beschuldigte vernommen werden, so kann die Polizei nach § 81b StPO Fotos und Fingerabdrücke von Ihnen auch gegen Ihren Willen aufnehmen.
Allerdings nur wenn Sie Beschuldigter in einem Verfahren sind (daher meine Frage).
Sie sollten sich daher als erstes mit der Polizei in Verbindung setzen und klären ob Sie als Zeuge oder als Beschuldigter fotografiert werden sollen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,

was ist, wenn ich mich fotografieren lasse, damit kein längeres hin und her entsteht, und der Paketfahrer mich danach "wieder erkennt"?

Dann würde es doch Aussage gegen Aussage heißen?

Was wäre die Konsequenz davon?

Mit freundlichen Grüßen

***

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
ich habe Ihnen eine gesonderte Mitteilung "mehr Zeit für Nachfragen" zukommen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,


was ist, wenn ich mich fotografieren lasse, damit kein längeres hin und her entsteht, und der Paketfahrer mich danach "wieder erkennt"?



Dann würde es doch Aussage gegen Aussage heißen?



Was wäre die Konsequenz davon?




Mit freundlichen Grüßen

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
Es würde in der Tat Ihre Aussage gegen die Aussage des Fahrers stehen.
Im Strafrecht gilt jedoch der Grundsatz in dubio pro reo, im Zweifel für den Angeklagten.
Wenn also zwei Aussagen einander gegenüber stehen, so sind Sie im Zweifel stets freizusprechen beziehungsweise das Verfahren gegen Sie ist dann einzustellen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt