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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Guten Abend, zunächst ein paar Informationen. Ich bin Festangestellt

Kundenfrage

Guten Abend,
zunächst ein paar Informationen. Ich bin Festangestellt mit 50% Stellenumfang als Sozialarbeiter und Selbständig tätig als Inhaber einer kleinen Werbeagentur. Einkommensverteilung ist wie folgt: Festansellung 52% Selbständigkeit 48%.
In Zukunft möchte ich noch als Referent für den Sozialenbereicht tätig werden und auch Rechnungen schreiben. Dazu habe ich jetzt folgende Fragen:
1.) Muss ich dafür ein weiteres Gewerbe anmelden?
2.) Bei meiner bisherigen Selbständigkeit weise ich MwSt. aus. Kann ich bei Rechnungen bei meiner Referententätigkeit auf das Ausweisen der MwSt. verzichten? Da meine Auftraggeber aus dem Sozialenbereich kommen wäre das für diese natürlich von Vorteil.
3.)Muss ich etwas bei der Krankenversicherung bedenken? Bisher wird auf meine Selbständige Tätigkeit kein Beitrag fällig, da ich weniger verdiene als bei meiner Festanstellung. Wird jetzt der Verdienst aus meiner Referententätigkeit zu meiner Selbständigentätigkeit hinzu gerechnet? Wenn ja wäre der Verdienst höher als bei meiner Festanstellung und ich müsste Krankenkassenbeiträge abführen, dass wäre natürlich ungünstig für mich.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Jankvosyk
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
zu Ihren Fragen:
1.)
Wer als selbständiger Dozent oder Referent arbeitet, ist freiberuflich tätig und braucht entsprechend kein Gewerbe anmelden.
2.)
Wenn Sie die Firmen nicht als personenunabhängige Gesellschaft (z.B. GmbH) laufen lassen sondern als Einzeltunternehmer, kann hier nicht ein einzelner Anteil unter die Kleinunternehmerregelung fallen.
Sie müssen als Umsatzsteuer ausweisen.
3.)
Wenn Sie jetzt mehr als die Hälfte des Einkommens aus der selbständige Tätigkeit bestreiten, müssen Sie sich freiwillig versichern (oder privat) mit den entsprechenden höheren Kosten in Abhängigkeit Ihrer Gesamteinnahmen.
Im Job als Angestellter von der gesetzlichen Krankenversicherung befreit. Ihr Arbeitgeber muß also nichts mehr abführen. Das Einkommen wird bei Ihren Beiträgen berücksichtigt.
Wenden Sie sich an Ihre GKV.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung. Nach eine positiven Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen stellen.
Mit freundlichen Grüßen

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