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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5105
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Mein Mann ist am 30.03.2012 plötzlich unerwartet verstorben.

Kundenfrage

Mein Mann ist am 30.03.2012 plötzlich unerwartet verstorben. Im Juli 2013, die Frau, die ihn geboren hat, großgeworden ist er bei seiner Oma, ich kannte noch nicht einmal den Namen, hatte wohl viele Schulden, was wie unbekannt. Im Juni d. J. bekam ich ein Schreiben vom Insolvenzverwalter, dass ich alles zum Todestag an Geld, sogar die Lebensversicherungen Möbel, Haus, Inhalt des Hauses angeben muss. Mein Anwalt, den ich sofort eingeschaltet habe, hat mir den entsprechenden Bogen geschickt. Sicher, ich bin noch angestellt, da ich selbst letztes Jahr meine FRISTLOSE Kündigung - die natürlich von meinem Vorgesetzten (HR-Manager, kein Witz) kam, abwenden Einigung ich bin bis zur Rente mit Altersteilzeit (daher weniger Geld) bis zur Rente angestellt, aber freigestellt. Ich bin nicht glücklich darüber, im Gegenteil ich wohne auf einem Kaff, habe die Absicht, mein Haus nächstes Jahr zu verkaufen und woanders ein anderes. Ich bin Multiple Sklerose betroffen 80 % schwerbehindert und habe sogar Pflegestufe I, zumal mir Freunde und Bekannte helfen, wo es geht. Jetzt hat der Anwalt ausgerechnet, dass ich 9.000 zahlen muss an den Insolvenzverwalter. Wie kann ich noch etwas drücken, Lebensversicherungen, war für mich als Sicherheit gedacht, und außerdem haben wir das Haus vor der Ehe gekauft und erst ein Jahr später geheiratet. Ist da niht meine Anzahlung von meinem Konto unter dem alten Namen 20.000 Euro abzuziehen. Gleichzeitig sind vom ersten bis zum letzten Tag sämtliche Abbuchungen Hypothek nachweisbar über mein Konto gelaufen, da müßten die ersten 10 Monate doch auch noch abgezogen werden, oder? Aber da die 10 Jahres Frist bei Kontoauszügen vorbei ist, kann die Bank mir keine mehr von 2002/2003 besorgen. Bitte geben Sie mir noch Ratschläge. Mir wurde vorgeworfen, ich hätte nicht soviel Geld ausgeben müssen, dann könnte ich das jetzt bezahlen. Ich habe die Hypothek abgelöst nach der 10-jährigen Frist, das Haus komplett saniert, isoliert, hatte viele Wasserschäden, die alleine schon rund 30.000 Euro waren etc. Dass ich mehr Geld brauche ist auch logisch, ich muss und mache viel Sport, muss ständig mit dem Auto fahren, wegen Kaff, hier fährt nichts, brauche viele Zuschüsse zu Medikamenten und Therapeuten etc. Muss akzeptiert werden, dass ich, wenn ich den Betrag gar nicht drücken kann, 50 Euro monatlich zahlen, mehr geht nicht. Vielen Dank

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

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Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Fragestellerin,

hatten Sie und Ihr Mann Kinder ? Hat Ihr Mann ein Testament hinterlassen ? Falls nicht, ist davon auszugehen, dass die Insolvenzverwalter hier den Erbanteil der Mutter des Mannes geltend macht ? Falls ja, welches Vermögen hatte Ihr Mann (nur Vermögen auf den Namen des Mannes zählt) ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank für die Nachfragen, die ich wie folgt beantworte.

Nein, wir hatten keine Kinder, ja es gibt ein Testament, welches sich der Insolvenzverwalter sofort von meinem Amtsgericht hat kommen lassen, habe ich erst beim Nachfragen erfahren. Vermögen natürlich 1/2 Haus aber noch zu dem Zeitpunkt mit Hypothek, wurde abgezogen, Dann wurden mir, und da bin ich auf die Barrikaden gegangen, die auf ihn laufenden Lebensversicherungen, die mir ausbezahlt wurden der Rückkaufswert voll angerechnet für den Insolvenzverwalter, dann gab es natürlich noch Beträge auf seinem Konto, welches mir die Bank überwiesen hat.

Mir geht es vor allem um die Lebensversicherungen sowie um ein "Liebhabergespann" welches ich sofort nach seinem Tod abgemeldet hatte und einem vorbeikommenden SChrotthändler wegen Altmetall mitgegeben habe. Hauptsache weg. Dafür wurden noch 1.500 Euro angerechnet. Außerdem wurde das Haus vor unserer Ehe von uns beiden gekauft und damals hat jeder 20.000 Euro von seinem Konto einbezahlt. Auch darum geht es mir und dann habe ich die monatlichen Hypothekenraten von 709,00 Euro für 10 Montage vor der Ehe von meinem Konto bezahlt, lief natürlich auch so nach der Ehe weiter etc.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Gamer

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
dassSehr geehrte Fragestellerin,

ich gehe nach Ihren Schilderungen davon aus, dass Ihr Mann Sie zum Alleinerben eingesetzt hat.Demnach wäre die Mutter Ihres Mannes, da sie diesen kurzzeitig überlebt hat, Pflichtteilsberechtigte.

Der Pflichtteil ist immer ein Geldanspruch und wird von der Erbmasse, also vom Vermögen, welches dem Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes allein gehörte, berechnet.

Hinsichtlich der Lebensversicherungen gilt,dass diese nur in den Nachlass fallen und somit den Pflichtteil erhöhen, wenn der Erblasser/Versicherungsnehmer keine Bezugsberechtigung festgelegt hat. Wurden Sie also auf den Tod als Bezugsberechtigte eingesetzt, fällt die LV nicht in den Nachlass. Fehlt eine solche Bezugsberechtigung wird hieraus auch anteilig der Pflichtteil berechnet.

Sofern sich nach diesen Darstellung eine zu zahlenden Summe ergibt, muss sich der Insolvenzverwalter nicht zwingend auf eine minimale Ratenzahlung einlassen. Sie als Erbin sind Schuldnerin der Pflichtteilsansprüche und haften als solche mit dem gesamten vorhandenen Vermögen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Danke für die Antwort. Dann dürfen die LV_s nicht berücksichtigt werden, denn ich war die Alleinbezugsberechtigte.

Mit Raten wäre ich einverstanden, habe aber alles in das Haus mit Komplettsanierung gesteckt und daher habe ich kein Geld für Sofortauszahlung, zumal ich als MS Betroffene und auch Pflegestufe habe, selbst jeden Monat mehr Geld benötige, dazu kommt, dass meine Mutter extrem schlecht geht und ich auch da bald mit entsprechenden Sachen rechnen muss.

Kann ich nicht auf eine Ratenzahlung mich einlassen, damit einfach die Angelegenheit zum Abschluss kommt?

Mit freundlichen Grüßen

Petra Gamer

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie bezugsberechtigt sind, sollten Sie die Anrechnung der LV reklamieren.

Ob man die Raten akzeptiert hängt von der Gegenseite ab. Allerdings wird man bei der Summe von 9000 EUR mit 50 EUR sicher nicht weit kommen. Wenn Sie die Raten angemessen erhöhen wird sich eher eine Lösung finden lassen. Hier sollten Sie am besten verhandeln.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Fragestellerin,

keine Ursache, gern geschehen.

Bite nehmen Sie noch eine entsprechende Bewertung der Antwort vor.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
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