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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1700
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
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Hallo. Ich wurde vor kurzem nach 8 jahren aus meiner Erwerbsunfähigkeit

Kundenfrage

Hallo. Ich wurde vor kurzem nach 8 jahren aus meiner Erwerbsunfähigkeit und Lebensversicherung Versicherung bei der WWK ohne Entschädigung rausgeschmissen. Grund, ich wollte meine EU erweitern und im Zuge dessen hat man mir nach Hausärztlicher Auskunft, den Vorenthalt von Deppresiver Behandlung und Panikattaken beim Abschluss 2006 vorgeworfen. Trotz Einspruch und ärztlichem Attest, des gleichen Hausarztes das ich körperlich und psychisch Gesund bin, halt die WWK an der fristlosen Kündigung fest. Habe ich die Möglichkeit auf Entschädigung zu klagen? Ein weiterbestehen der Versicherungen bei WWK kommt für mich nach diesen Nötigungen auch nicht mehr in Frage.
Grüss
Hr. Turan
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 2 Jahren.
Customer:

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für Ihre Anfrage. Eine Bitte noch: Ich nehme an, dass der Text der außerordentlichen Kündigung nicht zu lang ist, weshalb ich Sie höflich darum bitten möchte, diesen hier kurz einzustellen bzw. (stichpunktartig) zu zitieren, vielen Dank, ***** ***** würde eine Antwort wesentlich erleichtern.

Customer:

Vielen Dank, ***** ***** macht es am meisten Sinn, damit Sie nicht nur eine allgemeine Antwort haben.

JACUSTOMER-ajoojciy- :

Hallo, vielen Dank für die Antwort.

JACUSTOMER-ajoojciy- :

Ich sende ihnen die abgescanten Breife der WWK als PDF.

JACUSTOMER-ajoojciy- :

mit folgenden Anlagen:

1. Erstes Schreiben der WWK Versicherung (Kündigungen meiner Erwerbsunfähigkeit- u. Lebensversicherung)
2. Meine Antwort (Einspruch zur Kündigung) und das Ärztlich ausgestellte Attest ergänzend.
3. Zweites Schreiben der WWK Versicherung

JACUSTOMER-ajoojciy- :

zu meiner Überraschung kann ich leide keine pdf Dateien senden, ich habe diese kopiert und in eine Word Datei eingefügt, leider von schlechter Qualität. Ich schicke ihnen das jetzt, wenn sie eine Mail Adresse für mich haben könnte ich ihnen die Originalen (pdf Dateien) Unterlagen senden.

Customer:

Recht vielen Dank für Ihre Mühe, dieses hilft mir für die Beantwortung weiter. Ich antworte Ihnen nunmehr gerne wie folgt:

Customer:

In der Theorie hat die Versicherungsgesellschaft durchaus recht, denn es gilt:

Customer:


§ 19 Anzeigepflicht Versicherungsvertragsgesetz




(1) Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen. Stellt der Versicherer nach der Vertragserklärung des Versicherungsnehmers, aber vor Vertragsannahme Fragen im Sinn des Satzes 1, ist der Versicherungsnehmer auch insoweit zur Anzeige verpflichtet.

(2) Verletzt der Versicherungsnehmer seine Anzeigepflicht nach Absatz 1, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten.

(3) Das Rücktrittsrecht des Versicherers ist ausgeschlossen, wenn der Versicherungsnehmer die Anzeigepflicht weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verletzt hat. In diesem Fall hat der Versicherer das Recht, den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zu kündigen.





Customer:

Insofern hat Ihr Arzt aber meines Erachtens nach - genau wie Sie - die richtigen Schritte unternommen und auf die Gesamtumstände und die Zusammenhänge hingewiesen sowie auf Ihren Gesundheitszustand.

Customer:

Vor diesem Hintergrund kann ich die Aufhebungserklärung der Versicherung nicht nachvollziehen.

Customer:

Sie haben jetzt mehrere Möglichkeiten, hier vorzugehen, um eine Wiederauflebung des Vertrages zu erreichen beziehungsweise eine Entschädigung für die vorübergehende Zeit zu erreichen.

Customer:

Da Sie es bisher selbst nicht geschafft haben, die Versicherung zu überzeugen, schlage ich vor, dass Sie entweder einen Anwalt Ihrer Wahl einschalten oder ein Streitschlichtungsverfahren einleiten.

Customer:

Haben Sie eine Meinungsverschiedenheit mit Ihrem Versicherungsunternehmen, dann können Sie sich an den Ombudsmann wenden.

Customer:

Der Ombudsmann für Versicherungen ist eine unabhängige Schlichtungsstelle und für den Verbraucher kostenfrei.

Customer:

Hier die Daten:

Customer:

http://www.versicherungsombudsmann.de/Navigationsbaum/Kontakt.html

Customer:

Wenn Sie allerdings jedoch lieber direkt Abstand von der Versicherungsgesellschaft und dem Versicherungsvertrag nehmen wollen, so müssten Sie einen neuen Vertrag abschließen bei einer anderen Gesellschaft und am besten durch einen Anwalt eine Entschädigung berechnen lassen.

Customer:

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und bedanke ***** *****ür Ihre Bewertung, wenn Sie keine Nachfragen mehr haben.

Customer:

Haben Sie noch Nachfragen? Ansonsten danke ***** ***** für Ihre Bewertung.

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