So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17095
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren! Ich benötige einige Informationen,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich benötige einige Informationen, wie ich nun vorgehen soll.
Folgenes:
Ich habe ein Fahrzeug (Fiat Punto) gekauft, privat. Ein Kaufvertrag ist vorhanden.
Das Auto hat mich gebraucht 1200 Euro gekostet, 800 Euro sind angezahlt.
Als ich das Auto gekauft hatte, wurden mir zwei Mängel gesagt, die aber behoben werden. (Es waren nur kleine Mängel).
Nun war ich bei einen Gutachter, der dieses Auto als Fahruntauglich eingestuft hat. Auf gut Deutsch gesagt, das Auto fährt zwar, es ist aber sogut wie ALLES am Auto kaputt.
Die drei vorherigen Besitzer behaupten nun, dass ich über alle Mängel aufgeklärt wurde, stimmt aber nicht. Wie soll ich nun vorgehen? Sie wollen mir das Geld nicht zurückzahlen.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Sie haben das Fahrzeug von 3 Personen gekauft?
War es ein Privatkauf oder ein Kauf vom Händler?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Es war ein Privatkauf. Allerdings gehörte dieses Auto drei Personen, und die haben das Geld auf diese Personen aufgeteilt.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ok, danke.

Gibt es einen schriftlichen Kaufvertrag?

Ist die Gewährleistung ausgeschlossen worden?

Wer von den 3 "Verkäufern" war Halter des Fahrzeugs?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Zur Verständlichkeit: Person A hat das Geld geteit, da er das Auto aber mit zwei seiner Freunden geteilt hat, hat er Person B und C ein Teil des Geldes gegeben. Denken wir Person B und C weg, und schreiben nur über Person A.

Die Gefährleistung wurde ausgeschlossen.

Ein schriftlichen Kaufvertrag gibt es. Dieser ist vorhanden

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ok, A ist der Verkäufer.

Kaufvertraglich wurde die Gewährleistung ausgeschlossen.

Nach § 444 BGB greift dieser Ausschluss nicht, wenn der Verkäufer von den Mangel wusste und den Käufer arglistig getäuscht hat.

Vorliegend musste der Verkäufer von den Mängeln gewusst haben, sodass man die Täuschungsabsicht unterstellen kann.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ok, und wie soll ich nun vorgehen, damit ich mein Geld zurück erhalte? Wie stehen die Chancen?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sie fechten den Kaufvertrag nach § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung schriftlich an und verlangen das Geld zurück.

Reagiert A nicht so muss anwaltlich und oder gerichtlich vorgegangen werden.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ok, danke!

Und könnten Sie mir ungefähr sagen, wie die Chancen stehen, dass ich das Geld per zB. Gericht zurück verlangen kann?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Die Sache ist ja recht eindeutig mit den ganzen Mängeln, sodass die Chancen nicht schlecht sind.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Und was ist, wenn die Person alles abstreitet bzw bestreitet? Von wegen, dass er mich aufgeklärt hätte, etc. ?

Wie stehen die Chancen dann?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sie sollten sich von einem Fachmann schriftlich die Mängel bestätigen lassen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wie ich bereits geschrieben habe, habe ich dieses. Ich war bei einem Gutachter.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Dann haben Sie, was Sie brauchen und können die Gegenseite auffordern.