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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16968
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich bin Selbständig und habe eíne unzufriedene Kundin, die schon mehrfach ausfällig

Kundenfrage

Hallo, ich bin Selbständig und habe eíne unzufriedene Kundin, die schon mehrfach ausfällig geworden ist. Gestern hat sie behauptet, dass ich andere Leute "bescheißen" würde und sie das auch publik machen würde. Hintergrund hierfür war, dass ich für eine eher zu geringe Honorarforderung das Inkassobüro eingeschaltet habe. M.E. lag eine Nötigung vor, da sie meinen Ruf mutwillig beschädigen will, weil ich auf die Forderung nicht verzichten will. Könnte eine Telefonaufzeichnung ohne vorige Ankündigung verwertet werden?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ein Mitschnitt des Gesprächs unterliegt einem Beweisverwertungsverbot.

Damit kann dies nicht als Beweismittel herangezogen werden.

Sollte die Kundin aber tatsächlich sollte Äußerungen tätigen, so kann man dagegen auch nach §§ 1004, 823 BGB vorgehen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für Ihre schnelle Antwort. Ist eine Aufnahme vor dem Hintergrund der "verbalen" vorigen Entgleisungen und der Entwicklung eines Telefonates strafrechtlich relevant? Was bedeutet eine Vorgehensweise gem. §§ 1004, 823 BGB?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Die Aufnahme des Gespräches ist strafrechtlich nicht relevant. Aufnehmen darf man alles, aber eben nicht verwenden.

Das bedeutet, dass man die Kundin auffordern kann, solche Aussagen zu unterlassen, dies richtig zu stellen. Auch kann man Schadensersatz geltend machen.

Notfalls kann dies alles auch gerichtlich geltend gemacht werden.

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