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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26015
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe gerade folgendes

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe gerade folgendes Erlebt. Ich arbeite in Großhandelsunternehmen im Büro im Einkauf, mein Lagerleiter hat einen neuen Mitarbeiter zur Probe eingearbeitet, ich habe eigentlich nichts mit den Lagermitarbeiter so zu tun nur mit dem Lagerleiter.
Er hat mich vor dem neuen Mitarbeiter komplett schlecht gemacht und Lügen erzählt.
- das er mich nicht leiden kann
- da ich soviele Fehler mache
-das mich aus unserem Lager kein Mitarbeiter leiden kann
- dass dass arbeiten unter mir nur schlecht ist und ich alle zu Überstunden verpflichte (Lüge)
Was kann ich jetzt von meinem Chef verlangen, dass dieses nicht mehr passiert. Da ich glaube dass der Lagerleiter solche Geschichten auch schon anderen Mitarbeitern aufgetischt hat ohne dass es wie jetzt rausgekommen ist.
Vielen Dank ***** ***** für Ihre Antwort.
MfG Linda
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:
Was der Lagerleiter da getan hat erfüllt den Tatbestand des Mobbings, wenn er über Sie Unwahrheiten verbreitet.
Mobbing ist eine gezielte Verletzung die Ehre oder der Gesundheit von Mitarbeitern.
Aufgrund seiner Fürsorgepflicht als Arbeitgeber ist Ihr Chef verpflichtet dieses Verhalten des Lagerleiters zu unterbinden.
Das bedeutet, Ihr Chef muss geeignete Maßnahmen gegen den Lagerleiter ergreifen.
Als Maßnahmen kommen dabei in Betracht die Abmahnung oder die Versetzung des Lagerleiters und als letztes Mittel, sollte der Lagerleiter uneinsichtig bleiben die Kündigung des Lagerleiters.
Sollte Ihr Chef allerdings nichts unternehmen, so macht er sich Ihnen gegenüber Schadensersatzpflichtig. Die Schadensersatzansprüche sind dabei regelmäßig Schmerzensgelder. Je nach Intensität des Mobbings und dem Verschulden des Chefs können die Schmerzensgelder zwischen 2000 und 15.000 EUR betragen.
Sie sollten also Ihrem Chef klar machen, dass wenn er weiter untätig bleibt er sich selbst schadensersatzpflichtig macht.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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