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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22362
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich würde gerne wissen ob ich als Erbin das Recht habe die

Kundenfrage

Hallo,
ich würde gerne wissen ob ich als Erbin das Recht habe
die Erstattung der Bearbeitungsgebühren von Krediten zurück fordern kann.
Mein Bruder ist vor 2 Jahren verstorben und ich die Erbin, er hatte derzeit
Kredite am laufen die abgesichert waren. wobei ich dann die Versicherungssumme
bekommen habe.
Eine Antwort von Ihnen währe sehr freundlich!
Mit freundlichen Gruß
I. Hilfert
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, Sie können den Rückforderungsanspruch geltend machen, denn als Erbin nach Ihrem verstorbenen Bruder sind Sie vollumfänglich in dessen Rechtsstellung eingerückt - Sie haben also auch sämtliche Forderungen Ihres verstorbenen Bruders als Erbin erworben.

Das bedeutet, dass Sie auch den Rückforderungsanspruch wegen der unrechtmäßig erhobenen Bearbeitungsgebühren gegenüber der Bank geltend machen und durchsetzen können.

Hinsichtlich der Berabeitungsgebühren, die anlässlich der Kreditvergabe von Banken in Rechnung gestellt wurden, gilt das am 13.05.2014 ergangene Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes:

http://www.juraforum.de/wirtschaftsrecht-steuerrecht/verbraucher-koennen-kreditbearbeitungsgebuehren-zurueckfordern-479961

Die Banken arbeiten bei der Erhebung solcher Gebühren nach zutreffender Auffassung des Gerichts regelmäßig im eigenen Interesse mit der Folge, dass Sie von dem Kunden keine Gebühren beanspruchen können.

In der Vergangenheit zu Unrecht geleistete Gebühren unterliegen daher auch der Rückforderung wegen ungerechtfertigter Bereicherung (§ 812 BGB).

Beachten Sie: Der Bundesgerichtshof hat vor wenigen Tagen entschieden, dass Verbraucher ihre Rückforderungsansprüche bis zum Ende des laufenden Jahres geltend machen können.

Gehen Sie zweckmäßiger Weise nun wie folgt vor: Verlangen Sie von der Bank schriftlich und nachweisbar (Einschreiben mit Rückschein) unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage und das Urteil des BGH die Kosten zurück. Setzen Sie in dem Schreiben eine Frist von 14 Tagen ab Briefdatum zur Rückzahlung.

Legen Sie zur Glaubhaftmachung Ihrer Erbenstellung eine Kopie des Erbscheines Ihrem Schreiben bei.

Kündigen Sie in dem Schreiben schließlich an, dass Sie bei ausbleibender Rückzahlung Ihren Anspruch auf dem Rechtsweg durchsetzen werden und sich hierzu der Unterstützung eines Rechtsanwalts bedienen werden. Verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass sämtliche dadurch bedingten Kosten der Rechtsverfolgung ebenfalls der Bank zur Last fallen werden. Nach Fristablauf befindet sich die Bank in Verzug mit der Folge, dass die Anwaltskosten dann als Verzugsschaden ersatzfähig sind.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt