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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3164
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

ich habe folgendes Problem. Am Freitag, den 24.10.2014 gegen

Kundenfrage

ich habe folgendes Problem. Am Freitag, den 24.10.2014 gegen 00:00 Uhr ereignete sich folgender Vorfall.
Wir WAREN auf dem Nachhause weg von einer Disco und von hinten kam ein Besoffener und hat einem Kollegen von mir hinten auf den Kopf mit der Faust gehauen.
Dann sind sie beide aufeinander losgegangen weil sie etwas getrunken hatten, ich bin dann dazwischen und hab die beiden Getrennt und bin dann mit dem Besoffen umgeflogen und bin auf ihm drauf gelegen dann ist mein Kollege gekommen und hat ihm ins gesicht getretten.
Jetz werde behauptet, das ich ihn festgehalten hätte sodass mein Kollege im ins gesicht tretten hätte können.
Dies können aber mehrere Bezeugen das ich ihn nicht festgehalten habe.
Ich bin erst am 12.09.2014 aus der Haft entlassen worden und hab natürlich Bewährung.
Heute am 05.11.2014 hat es an der Tür geklingelt, dort stand die polizei diese Sagte mir ich werde als Beschuldigter in einem Strafverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung geführt.
Können die das einfach ? nach behauptungen ?
MFG
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

Zunächst ein klares „JA“ dafür, dass die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft überhaupt Ermittlungen in Ihrer Angelegenheit aufnehmen darf. Hierzu reichen, wie fast bei jeder Strafanzeige, entsprechende Behauptungen von Dritten, denen die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft sodann nachgeht.

Ein entsprechender Anfangsverdacht könnte sich daraus ergeben, dass der Dritte hier eine Verletzung erlitten hat und sie bei dem Zufügen der Verletzung zumindest mittelbar beteiligt gewesen sind.

In dem dann so genannten Ermittlungsverfahren wird geprüft, ob sie durch ihr Verhalten einen Straftatbestand verwirklicht haben oder nicht. Hierzu stehen Ihnen sodann die strafprozessualen bzw. weiteren Möglichkeiten im Ermittlungsverfahren offen, zum Beispiel Beweisanträge zu stellen, Hinweise zu geben oder eine Einlassung abzugeben et cetera.

Die zivilrechtliche Unterlassungserklärung kann ein Hinweis sein, dass hier der Zeuge möglicherweise die Unwahrheit gesagt hat. Wurde jedoch bei der Unterlassungserklärung Druck auf den Zeugen ausgeübt und ist dies nachweisbar, dürfte die entsprechende Aussage im schriftlichen Weg hier im Rahmen des Ermittlungsverfahrens nur wenig bringen. Im Übrigen würde, bei Erhebung und Zulassung einer Anklage, auch nur die Aussage des Zeugen vor Gericht erzählen.

Sofern ein Ermittlungsverfahren gegen Sie eingeleitet worden ist, rate ich Ihnen dringend einen Rechtsanwalt zu beauftragen, der Ihnen, sofern hier ihre Bewerbung auf dem Spiel steht, auch im Rahmen von Prozesskostenhilfe als Pflichtverteidiger beigeordnet werden kann.

Sodann wäre aufzuklären, unter anderem durch Ihre Einlassung und Aussagen Dritter, wie sich der Vorfall tatsächlich abgespielt hat, ob es Notwehr gewesen ist bzw. ob ein mögliches Verhalten ihres Kollegen Ihnen überhaupt zurechenbar gewesen ist.

Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst hilfreich antworten konnte und stehe Ihnen bei weiterem Nachfrage bedarf gerne zur Verfügung.

Über ihre anschließende positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

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