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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22322
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Unser Pflegesohn besucht eine Grundschule in Bayern. Die Lehrerin

Kundenfrage

Unser Pflegesohn besucht eine Grundschule in Bayern. Die Lehrerin bestraft ihn dafür, dass er die Hausaufgaben, die sie zu Unrecht in den Ferien aufgegeben hat nicht gemacht hat.
Wie ist die Rechtssicherheit?
Lt. Bayr. Grundschulordnung steht in §36 daß die Ferien von Hausaufgaben frei zu halten sind. Darf Sie ihn dann trotzdem bestrafen?
Weiteres Problem: Die Schulbegleitung, die er wg. motorischer Störungen benötigt, darf nicht neben ihm sitzen. Nur am Ende des Raumes oder nebenan. Und wir wunderten uns schon, warum er in der Schule nicht mehr so gut ist, wie noch im letzten Schuljahr!
Da er erst seit Herbst bei dieser Lehrerin in der Klasse ist, haben wir das Gefühl, daß sie ihn einfach aus der Klasse draußen haben möchte.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das ist in der Tat korrekt: Hinsichtlich der Hausaufgabe ordnet die Grundschulordnung des Bundeslandes Bayern unmissverständlich an:

1 Um den Lehrstoff einzuüben und die Schülerinnen und Schüler zu eigener Tätigkeit anzuregen, werden Hausaufgaben gestellt, die von Schülerinnen und Schülern mit durchschnittlichem Leistungsvermögen in einer Stunde bearbeitet werden können. 2 An Tagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht werden keine schriftlichen Hausaufgaben für den nächsten Tag gestellt; hiervon kann im Einvernehmen mit dem Elternbeirat abgewichen werden. 3 Sonntage, Feiertage und Ferien sind von Hausaufgaben freizuhalten.

Das bedeutet, dass die Lehrerin selbstverständlich rechtlich auch nicht befugt war. Ihrem Pflegesohn für die Ferien Hausaufgaben zu stellen. Sofern nun Ihr Pflegesohn die Hausaufgaben auch nicht erledigt hat, darf die Lehrerin an die unrechtmäßig gestellten und daher auch zu Recht nicht erledigten Hausaufgaben keine Strafen knüpfen.

Sofern darüber hinaus Ihr Pflegesohn aufgrund seiner motorischen Störungen eine Schulbegleitung benötigt, hat die Lehrerin deren Anwesenheit auch hinzunehmen und zu dulden. Es ist ja gerade Sinn und Zweck der Schulbegleitung, Ihrem Pflegesohn den Lernprozess hierdurch zu ermöglichen und zu erleichtern. Die Lehrerin ist daher nicht berechtigt, die Schulbegleitung räumlich von Ihrem Pflegesohn zu trennen und dadurch den pädagogischen Zweck der Begleitung zu sabotieren.

Ich rate an, dass Sie - da die Gespräche mit der Lehrerin selbst offensichtlich fruchtlos verlaufen sind - umgehend dem Schuldirektor den gesamten Sachverhalt zur Kenntnis bringen, damit dieser Abhilfe schafft und die Lehrerin zurechtweist.

Sollte der Direktor nicht tätig werden, so wäre eine Einschaltung der Aufsichtsbehörde veranlasst. In diesem Fall sollten Sie sich an das Schulaufsichtsamt wenden, damit dieses durch geeignete Maßnahmen die vorliegenden Mängel an der Schule abstellt.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt