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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3513
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Vorweg: Im Februar 2002 bin ich ins Ausland nach Spanien gezogen,

Kundenfrage

Vorweg: Im Februar 2002 bin ich ins Ausland nach Spanien gezogen, habe mich dort angemeldet, gewohnt und gearbeitet, sowie Renten-und Sozialbeiträge bezahlt.
Im Mai 2012 bin ich zurück gekommen, habe mich ordnungsgemäß angemeldet, war erst Arbeitslos und seit April 2013 habe ich Arbeit.
Letzte Woche stand ein Gerichtsvollzieher bei mir vor der Tür, er hatte mich leider nicht angetroffen (ich habe aber eine Nachricht im Briefkasten gehabt, daß er wieder kommt) um eine Forderung vom Finanzamt einzutreiben von den Jahren 2003 und 2004. Einkommenssteuer, Solidaritätszuschlag .... Summen wurden geschätzt auf 25.000 €. Dies ging aus einer Gewerbeanmeldung hervor, als ich mich versuchen wollte, eine Firma für Transportvermittlung zu gründen. Wo aber auch ab dem 02.2002 keine Umsätze geflossen sind. Da ich ja bereits in Spanien wohnte.
Ich habe keine Unterlagen mehr darüber, weil ich ja dann auch in Spanien lebte.
Heute hat auch mein Arbeitgeber von diesem Finanzamt ein Schreiben bekommen,
obwohl der Gerichtsvollzieher erst in 14 Tagen bei mir einen Termin hat und ich zur Auskunft verpflichtet bin und auch tun werde. Weil, ich habe nichts zu verbergen.
Nach dem heutigen telefonischen Gespräch mit den Herren des Finanzamtes, teilten mir diese mit, das ich meine Unterlagen von Spanien an diese schicken soll, und das es VIELLEICHT eine Möglichkeit gibt, das dieses schon verjährt ist, oder, das wir uns auf irgend eine Summe einigen, oder, das ich dies so, wie es auf dem Bescheid steht zu bezahlen habe.
Ich habe Angst, das ich meine Arbeit verliere und vielleicht auch etwas falsch mache. Ich bitte um Antwort, wie ich mich am besten Verhalten muß.
Vielen Dank
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
RAKRoth :

Sehr geehrter Ratsuchender,

RAKRoth :

vielen Dank für Ihre Anfrage.

RAKRoth :

Zunächst ist es ratsam mit der Finanzbehörde zu kooperieren und einen Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Kunde :

das finanzamt möchte unterlagen von mir, wo ich nachweisen soll, das ich auch in spanien gelebt und gearbeitet habe.

RAKRoth :

In diesem Zusammenhang könnte auch geprüft werden, ob gegen die Forderungen nicht die Einrede der Verjährung erhoben werden kann.

Kunde :

was bedeutet das?

RAKRoth :

Diese Unterlagen können Sie doch zusammenstellen oder ?

Kunde :

ja, das kann ich

RAKRoth :

Wenn die Forderungen verjährt sind, müssen Sie auch nichts mehr zahlen.

Kunde :

mein arbeitgeber hat heute auch ein schreiben von diesem finanzamt bekommen - eine pfändungs-und einziehungsverfügung,

Kunde :

er hat mich natürlich gleich darüber informiert

Kunde :

das bedeutet für mich, das mein gehalt gepfändet wird, oder?

RAKRoth :

Ja, zumindest der pfändbare Teil des Gehalts.

Kunde :

wer entscheidet, ob eine verjährung bereits vorliegt?

Kunde :

es muss doch gesetze geben

RAKRoth :

Darauf muss sich der jeweilige Steuerschuldner berufen. Das ist eine rechtliche Frage. Sie müssen hier bedenken, dass das Finanzamt gerade nicht Ihre Interessen vertritt. Daher ist es empfehlenswert einen Anwalt zu beauftragen, der dann als erstes die Frage der Verjährung prüft. Sollte Verjährung noch nicht eingetreten sein, müsste mit dem Finanzamt eine vernünftige Lösung erarbeitet werden, die es Ihnen gestattet, Ihre Lebensführung normal zu gestalten.

Kunde :

können sie mir einen rechtsanwalt aus magdeburg empfehlen?

RAKRoth :

Ja. Den Kollegen Wolfram Barth, Breiter Weg 200
39104 Magdeburg-Stadtfeld Ost, Tel. 0391 / 7 31 12 23, E-Mail:***@******.***

RAKRoth :

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Es wäre hilfreich, wenn Sie meine Antwort akzeptieren und eine positive Bewertung abgeben. Vielen Dank.

RAKRoth :

RA K. Roth

RAKRoth :

Wieso ist Ihre Frage nicht beantwortet ? Das ist nicht nachvollziehbar.

Kunde :

Das ich mir einen Anwalt nehmen soll, finde ich nicht so eine tolle Antwort.


Kunde :

ich wollte ja auch wissen, wie die Chancen auf Erfolg sind

Kunde :

darüber wurde leider gar nichts gesagt

Kunde :

ich bin nicht zufrieden mit der Antwort und dabei bleibe ich auch

RAKRoth :

Sehr geehrter Ratsuchender,

RAKRoth :

die Frage der Verjährung lässt sich ohne Prüfung der Unterlagen des Finanzamtes nicht beantworten. Diese Unterlagen müssten Sie mir schon überlassen, damit ich Ihnen in der Sache weiterhelfen kann.

Kunde :

mit den antworten, die sie mir am 27.10. gegeben hatten, war ich nicht zufrieden.

Kunde :

nach drei Tagen brauchen Sie auch nichts mehr nachfordern.

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