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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3530
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Mein Mann war Maler und Fliesenleger von Beruf. Er hatte in

Kundenfrage

Mein Mann war Maler und Fliesenleger von Beruf. Er hatte in diesen Berufen mit vielen Schadstoffen Kontakt, z. B. Asbest, ***** ***** in den Jahren 1955 - 1961.
Als Fliesenleger auch mit Quarzsand. Bei ihm wurde vor einem Jahr ein Bronichalkarzinom festgestellt und die Klinik hat es gleich der Berufsgenossenschaft als Berufskrankheit gemeldet. Jetzt nach einem Jahr, nach vielen Vertröstungen, kam die Ablehnung der Berufsgenossenschaft. Gibt es Urteile in einem vergleichbaren Fall, mit dem wir argumentieren können.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Zur Bearbeitung Ihrer Anfrage muss ich zunächst höflichst nachfragen:

Was hat die Berufsgenossenschaft als Begründung für die Ablehnung angegeben?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Die Berufsgenossenschaft hat geantwortet, dass anhand der Röntgenbilder keine Asbest nachweisbar wäre und auch keine Quarzsandbelastung. Es ist nur komisch, dass sie im Krankenhaus keine Röntgenbilder angefordert haben.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ein Urteil hilft Ihnen hier leider nicht weiter.

Es ist keine rechtliche Frage sondern ein Tatsächliche.

Dass es für Berufskrankheiten Leistungen aus der Unfallversicherung gibt, ist unstreitig. Voraussetzung dafür aber ist, dass überhaupt eine Berufskrankheit vorliegt. Und hier liegt die Schwierigkeit:

Ihr Mann muss beweisen, dass eine Berufskrankheit vorliegt. Diesen Beweis kann er nur mit einem medizinischen Gutachten führen, dass die Berufskrankheit bestätigt.

Ich möchte Ihnen raten, Widerspruch gegen den ablehnenden Bescheid der BG einzulegen und wenn dieser, wie wohl zu erwarten ist, auch abgelehnt wird, reichen Sie Klage beim Sozialgericht ein.

Kosten enstehen bei Gericht für diese Klage keine, sodass Ihr Mann die Klage einreichen kann ohne Prozessrisiko. Das Gericht wird dann einen Gutachter bestellen. Wenn dieser die Berufskrankeit Ihres Mannes bestätigt, wird das Gericht ihm Leistungen aus der Unfallversicherung zusprechen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

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