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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22889
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

ich werde von einer frau übers internet arg gemobbt

Kundenfrage

guten tag ich werde von einer frau übers internet arg gemobbt und belestigt meine freunde werden mitlerweile angeschrieben von ihr und sie hetzt alle gegen mich auf leider hab ich das problem das ich vor bestraft bin kann ich trozdem etwas gegen sie unternemen ohne das sie mir weiter schaden kann ????

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Was genau behauptet die Frau denn über Sie?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

diese frau behauptet ich würde lügen ich würde mein leben nicht auf die reihe bekommen das sind noch harmlose dinge ich wäre eine schlampe eine hure .und meine vergangenheits geschichte erzählt sie auch rum aber diese geht niemanden etwas an. es geht nicht das man meine freunde da mit rein zieht

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Das müssen Sie unter keinen Umständen hinnehmen, und Sie können sich gegen das Verhalten der Frau rechtlich umfassend zur Wehr setzen. Dabei spielt es natürlich auch keine Rolle, dass Sie vorbestraft sind, denn diese Tatsache stellt Sie nicht rechtlos!

Sie haben zunächst einmal einen zivilrechtlichen Unterlasungsanspruch, der darauf gerichtet ist, die weitere Aufstellung/Verbreitung unwahrer Tatsachenbehauptungen über Sie zu unterlassen.

Fordern Sie die Frau daher auf, eine Unterlassungserklärung abzugeben, und kündigen Sie ihr an, dass Sie ansonsten bei dem Amtsgericht eine einstweilige Verfügung erwirken werden.

Die einstweilige Verfügung wird es der Dame unter Androhung einer empfindlich hohen Ordnungsstrafe - ersatzweise Haft - gerichtlich untersagen, weiterhin falsche Tatsachenbehauptungen über Sie aufzustellen und/oder zu verbreiten.

Die Tatsachenbehauptungen sind zudem strafrechtlich erheblich. Die Dame erfüllt mit ihrer Äußerung ("Schlampe","Hure") zunächst den Straftatbestand einer Beleidigung nach § 185 StGB, denn die Äußerung stellt einen Angriff auf Ihre persönliche Ehre und Ihren Achtungsanspruch dar.

Die über Sie aufgestellten weiteren unwahren Tatsachenehauptungen erfüllen darüber hinaus die Straftatbestände der üblen Nachrede (§ 186 StGB) und - soweit wider besseres Wissen behauptet - der Verleumdung (§ 187 StGB), wenn und soweit diese geeignet sind, Sie in der Meinung anderer herabzuwürdigen - was hier der Fall ist.

Als Opfer dieser Straftaten können Sie die Frau daher auch bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft anzeigen. Es wird dann ein Ermittlungsverfahren gegen die Frau eingeleitet werden.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt