So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Olaf Götz.
Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2899
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Olaf Götz ist jetzt online.

Hallo, ich hab vor 3,5 Wochen einen 6-jährigen P.R.E. Wallach

Kundenfrage

Hallo,
ich hab vor 3,5 Wochen einen 6-jährigen P.R.E. Wallach bei einer pferdehändlerin erworben. Vier Tage später hat sie ihn mir an den Stall geliefert. Papiere etc sind alle an mich übergeben.
Nun behauptet sie zum einen das er nicht bezahlt ist. Da ich ihr das Geld Bar übergeben habe, habe ich keine banknachweise oder ähnliches davon.
Sie war bereits einmal bei mir am Stall und hat lautstark verkündet das ich eine Betrügerin ware. Nun ist das aber noch nicht mal genug an Rufschädigung!
Sie bietet ihn weiterhin zum Verkauf an. Obwohl das Pferd aktuell weder bei ihr steht noch das es ihr gehört oder sie Papiere dazu hat. Eine bekannte rief bei ihr an und Interessierte sich für mein Pferd und Händlerin erläuterte ihr das er in 3-4 Wochen wieder bei ihr sei da die jetzige Besitzerin ja nicht gezahlt hat und auch den Stall nicht gezahlt hat.
Wie verhalte ich mich hier? Ich werde das Pferd morgen an einen anderen stall bringen den weder sie noch die jetzigen stallbesitzer kennen. Aber wie verhalte ich mich mit dem Rest? Sie behauptet ich habe nicht gezahlt, bietet mein Pferd zum Verkauf an und ich habe einen schlechten ruf dadurch.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
zunächst dürften Sie Eigentümerin sein, da das Pferd Ihnen übereignet ist. Ansonsten müsste die Gegenseite schon behauptet, dass Sie das Pferd der Verkäuferin unfreiwillig abgenommen bzw. geklaut hätten, sie es also nicht herausgegeben hätte.
Bzgl. der Zahlung haben Sie das Problem, dass Sie hier schon beweisen müssten, dass gezahlt wurde, notfalls mit Zeugen. In einem Gerichtsprozess um die Zahlung bzw. Herausgabe des Pferdes nach erfolgtem Rücktritt vom Verkauf durch die Verkäuferin müssten Sie schon irgendwie beweisen, dass gezahlt wurde, wenn die Gegenseite sich nicht völlig selbst in Widersprüche verstrickt. Die Gegenseite müsste hier aber zunächst einmal substantiiert vortragen, wie es überhaupt zur Übergabe des Pferdes ohne Bezahlung kam.
Also das Pferd in Sicherheit bringen und möglichst Zeugen und andere Beweise für die Zahlung sammeln.
Wenn öffenlich weiter behauptet wird, dass Sie nicht gezahlt haben, dürfte auch eine Strafanzeige helfen. Bei solchen öffentlichen Behauptunge muß nämlich diejenige, die es behauptet, beweisen, dass die Aussage erweislich wahr ist.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung. Nach eine positiven Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen stellen.
Mit freundlichen Grüßen

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz