So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Mein Enkel teilt sich mit der Mutter seiner Tochter das Sorgerecht

Kundenfrage

Mein Enkel teilt sich mit der Mutter seiner Tochter das Sorgerecht (nicht verheiratet) Jetzt hat sie die Taufe durch gezogen, hinter seinem Rücken. Durch Zufall haben wir einen Tag vorher es erfahren. Er saß in der letzten Bankreihe, schweigend um keinen Skandal herauf zu beschwören. Hat er in Nachhinein noch die Chance, was zu unternehmen um der Frau zu zeigen, das sie ihn nicht so hintergehen darf ? Die Frau ist voller Hass, weil er kein Interesse mehr an ihr hat.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
An sich hätte die Taufe nicht ohne die Zustimmung des mit-sorgeberechtigten Vaters durchgeführt werden dürfen.
Dies war ein Fehler der Kirche, dies nicht zu prüfen.
Allerdings liegt nunmehr ein Verwaltungsakt vor, der nicht mehr wirksam angegriffen werden kann.
Man müsste gegen diesen Verwaltungsakte "Taufe" Widerspruch einlegen und dann vor dem Verwaltungsgericht gegen die Kirche klagen.
Der Antrag muss dahin gehen, den Verwaltungsakt aufzuheben und die Taufe annullieren zu lassen.
Aus familienrechtlicher Sicht wäre dies berechtigt, da die Zustimmung des Vaters gefehlt hat.
Aus kirchen- und verwaltungsrechtlicher Sicht ist dies aber kein Argument, sodass der Verwaltungsakt bestehen bleibt und nicht angreifbar ist.
Die Taufe bleibt also bestehen.
Wenn der Vater hier vor dem Familiengericht erreichen würde, dass er das alleinige Sorgerecht bekommt dann kann er weitere Entwicklungsschritte verhindern und dem Kind die Teilnahme am Relegionsunterricht und später die Konfirmation etc. verhindern.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz