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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21861
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

ich bin seit dez.2013 krank wegen akuter schmerzen im hwsbereich

Kundenfrage

ich bin seit dez.2013 krank wegen akuter schmerzen im hwsbereich , mein arzt hat mich da ich vor 3 wochen erst einen psychologen mit der mich jetzt behandelt gefunden habe. als ich dieses meiner krankenkasse mitteilte, meinte die dame da ich ihr mitteilte das alle gesetzlichen psychologen vor einem 3/4 jahr und noch länger keine freien termine haben ich könne dort hingehen und solle sehen ob ich mit dem psychologen klar komme. ich bin jetzt das 3. mal dort gewesen habe dann mit der krankenkasse telefoniert und mitgeteilt, das ich ein anrecht habe auf kostenrückerstatung auf berufung eines anderen psychologen. daraufhin meite die dame nein dann hätte ch einen schriftlichen antag mit allen telefonaten von den psychologen die keine termine haben mit datum und uhrzeit einreichen müssem.jetzt am do. d.2.10 teilte man mir mit das meine krankschreibung am 8.10 beendet ist das hätte der mdk so ohne mich zu untersuchen so entschieden obwohl mein doc mich bis zum 16.10 krankgeschrieben hat.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Wie genau ist das denn begründet worden, oder hat man Ihnen hierzu nichts Näheres mitgeteilt?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

angeblich hgat der mdk das durch einsicht der unterlagen entschieden ohne mich noch mal untersucht zu haben

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Das Vorgehen der Krankenkasse ist nicht rechtens.

Mehrere Gerichte haben bereits entschieden, dass die Einstellung des Krankengeldes durch eine "Ferndiagnose" des MDK - wie in Ihrem Fall - rechtlich nicht zulässig ist. Nachfolgend zwei entsprechende Urteile des Hessischen und des Bayerischen Landessozialgerichtes:

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=73236&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=85267&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=

Danach ist der MDK verpflichtet, sich mit dem Krankheitsbild des Versicherten umfassend auseinanderzusetzen und auf dieser Grundlage eine Entscheidung über den weiteren Krankengeldbezug zu treffen.

Das ist in Ihrem Fall - wie leider auch in vielen anderen Fällen - missachtet worden.

Wenn Ihr Arzt Sie weiterhin für arbeitsunfähig hält, so sind Sie auch weiterhin berechtigt, Krankengeld zu beziehen!

Gehen Sie nun wie folgt vor: Lassen Sie sich von der Kasse - falls nicht schon geschehen - umgehend einen schriftlichen Einstellungsbescheid erteilen. Gegen diesen legen Sie sodann unverzüglich schriftlich Widerspruch ein. Begründen Sie diesen damit, dass Ihr Arzt Sie nach wie vor für arbeitsunfähig hält. Legen Sie dem Widerspruch unbedingt auch die Ausdrucke der beiden oben genannten Urteile bei.

Die Krankenkasse wird auf Ihren Widerspruch hin verpflichtet sein, eine psersönliche Begutachtung durch den MDK anzuordnen. Zudem hat Ihr Widerspruch aufschiebende Wirkung - das bedeutet, dass die Kasse verpflichtet, zunächst einmal weiter Krankengeld zu zahlen.

Sollte Ihrem Widerspruch dann wider Erwarten später nicht abgeholfen werden, so sollten Sie gegen den dann ergehenden Widerspruchsbescheid die Klage zum Sozialgericht führen. Der Rechtsweg zum Sozialgericht ist für Sie als Versichertem kostenfrei.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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