So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an S. Grass.
S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6349
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Sehr geehrte Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen, ich habe eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen,
ich habe eine nachfolgende Frage zum Bezug vom ALG 2:
Daten:
Ich Männlich 32 Jahre. Beziehe ALG 2. Monatlich 391 Euro ALG 2 zzg. 390 Euro Miete warm. Ich wohne im Haus meiner Eltern, zur Miete in einer 68 m2 großen Wohnung. Die Kosten hierfür decken den Mietpreis ab, der für eine kleinere Wohnung auch üblich wäre. Ich hatte bisher noch nie Schwierigkeiten mit dem Jobcenter.
Ich habe bis heute keine Nebenkostenabrechnung eingereicht zur Erstattung der Kosten, die anfallen. Nun hat mich das Job-Center ohne eine Grundlage aus dem NICHTS schriftlich angeschrieben, und mich aufgefordert, die Heizkostenabrechnung für das Jahr 2013/2014 vorzulegen.
Hier zunächst die Frage?
Auf welcher Grundlage geschieht dies? ich wohne seit 2011 in der Wohnung habe noch nie eine Abrechnung vorlegen müssen? Willkür oder Sinn dahinter?
Die Jährliche Vorrauszahlung liegt bei 420 Euro. Die tatsächlichen Heizkosten 1395,99 Euro. Es fällt eine Nachzahlung i.H.v. 975,99 Euro an.
Nun frage ich mich, ob ich die volle Erstattung verlangen kann? Steht mir diese zu für die 68 m2 Wohnung in voller Höhe wenn ich dies beantragen würde? Oder würde dies auf eine 45m2 umgerechnet werden, die mir als Einzelperson maximal zustehen würde? ich habe noch nie mit dem Gedanken gespielt, diese zu erstatten, beabsichtige es jetzt jedoch, aufgrund dieses Schreibens. Schieße ich mir hier ein Eigentor. ich bitte um Antwort.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 3 Jahren.
S. Grass :

Sehr geehrter Fragesteller,

S. Grass :

es ist üblich, dass das JC die Nebenkostenabrechnungen verlangt, denn eine eventuelle Erstattung müssten Sie sich als Einkommen anrechnen lassen. dass dieses Verlangen neu ist, liegt sicher daran, dass es zuvor ein Versehen war, die Abrechnungen bei Ihnen nicht anzufordern.

S. Grass :

Die Nachzahlung wird dann vom JC übernommen, wenn sie im angemessenen Rahmen liegen.

S. Grass :

Sind die Kosten zu hoch, also unangemessen, weil die Wohnung zu groß ist, dann wird entsprechend gekürzt.

JACUSTOMER-7rptmjn5- :

Ihre Sätze sind Pauschal. Sie schreiben zweideutig. Ich habe ihnen genaue Zahlen genannt und bitte um Antwort.

S. Grass :

Die genauen Zahlen sind nicht benennbar. Es ist nicht einschätzbar, welche Kosten für eine 40 qm große Wohnung angemessen sind. Dies hängt nämlich z.B. davon ab, wie hoch in Ihrer Gegend die Grunderwerbssteuer und die Gebäudeversicherung ist, denn das sind z.B. zwei Positionen der Nebenkosten. Da dies regional unterschiedlich ist, wird Ihnen keiner, also das örtliche JC sagen können, welcher Kosten angemessen sind.

S. Grass :

Da z.B. die Grundsteuer auf die qm umgelegt wird, zahlen Sie bei 68 qm einen höheren Anteil als bei 45 qm. Hier wird auf jeden Fall "runtergekürzt".

S. Grass :

Bestehen noch Fragen? Da Sie eine Antwort erhalten haben, sind Sie bitte so fair und nehmen Sie eine Bewertung vor.