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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22042
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe am 07.07.14 in einem kurzurlaub in Wismar für ca.

Kundenfrage

Ich habe am 07.07.14 in einem kurzurlaub in Wismar für ca. 50 EUR Diesel getankt.Die Bezahlung erfolgte mit der Checkkarte.Die Kassiererin berechnete mir, allerdings für mich unersichtlich,nur eine Summe von 16,77 EUR.Meine Summe habe ich auf dem kleinen Kartenterminal nicht kontrollieren können,weil meine Lesebrille im Auto lag.Auch wurde mir die geringe Summe nicht mündlich migeteilt.Ich gab meine Geheimzahl ein und bin ohne weitere Gedanken zu den Vorgang weitergereist.Daß die Abbuchung nicht richtig sein konnte,stellte ich erst nach dem Urlaub bei der Kontrolle meiner Kontoauszüge fest. Heute mußte ich bei der Kripo in Herford dazu Stellung nehmen.Die Situation an der Tankstelle war eigentlich sehr übersichtlich für die Kassiererin,da außer mir nur noch 2 weitere Personen dort waren.Kann so etwas vorsätzlicher Betrug sein? Was kann auf mich zu kommen.Ich bin sehr beschämt über eine derartige Beschuldigung.Ich bin Rentner,68 J.alt und habe 49 J in meinem Beruf geschafft und niemals daran gedacht jemanden zu betrügen. mit freundl.Gruß ***

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie haben mit keinerlei strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen, denn Sie haben sich NICHT strafbar gemacht!

Ein Tankbetrug nach § 263 StGB setzt voraus, dass Sie die vorgefasste Absicht (Vorsatz) gehabt hätten, nicht (oder einen geringeren Preis als den tatsächlich geschuldeten) zu zahlen.

Schon an diesem Vorsatz eines Betruges fehlt es in Ihrem Fall aber ganz ersichtlich, denn Sie haben den im Kartenterminal ausgewiesenen Betrag nicht lesen können, und Sie waren im Übrigen auch nicht verpflichtet, den Betrag zu kontrollieren.

Mangels subjektiven Tatbestandes (Vorsatzes) wird ein gegen Sie eingeleitetes Ermittlungsverfahren somit zwingend nach § 170 Absatz 2 StPO einzustellen sein!

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Besteht denn noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Ist das nicht der Fall, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten. Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie denn eine Nachfrage, die ich möglicherweise nicht erhalten habe?

Nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten" für etwaige Nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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