So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RARobertWeber.
RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3335
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
55358529
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RARobertWeber ist jetzt online.

Ich habe ein Haus gekauft und einen Darlehensvertrag unterschrieben,

Beantwortete Frage:

Ich habe ein Haus gekauft und einen Darlehensvertrag unterschrieben, den ich bis übermorgen noch kündigen könnte. An dem Haus hat sich ein Sanierungsbedarf herausgestellt, den wir weit unterschätzt haben. Rückabwicklung schließt der Verkäufer aus, und der Vertrag schließt eine Rückgabe wegen Mängeln aus.
Das Darlehen war vorbehaltlich eines Baugutachtens. Da die schweren Mängel aufgetreten sind, verändern sich die Kreditkonditionen so, dass wir die Raten nicht werden stemmen können.
Nun haben wir folgende Fragen:
Was passiert, wenn wir den Kaufpreis nicht bezahlen können?
Könnten wir dann eine Privatinsolvenz anmelden?
Und was wäre, wenn wir die Raten nicht zahlen könnten?
Wir haben auf dem Haus eine Grundschuld eingetragen. Was wäre, wenn dies Summe durch Zwangsversteigerung nicht erzielt werden könnte,
könnten wir dann für die Restschuld eine Privatinsolvenz beantragen?
Was passiert mit uns, wenn wir keine Privatinsolvenz beantragen können?
Wir haben 9 Kinder.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vorab sollten Sie prüfen, ob der Verkäufer die Mängel kannte oder hätte kennen müßen. Bei einer arglistigen Täuschung gilt der Gewährleistungsausschluß nicht, so dass Sie dann zurücktreten können.
Wenn Sie den Kaufpreis nicht bezahlen können, wird der Verkäufer in Ihr Privatvermögen vollstrecken, also in das Haus und Ihr sonstiges Vermögen.
Sie können dann eine Privatinsolvenz anmelden, wenn Sie wegen des Hauskaufs in Überschuldung geraten.
Bitte teilen Sie kurz mit, was für Raten Sie genau meinen.
Wenn nur ein Teil des Kaufpreises durch die Zwangsversteigerung gedeckt wird, kann der Verkäufer in den Rest Ihres Vermögens vollstrecken. Wenn das restliche Vermögen nicht ausreicht, müssen Sie Privatinsolvenz anmelden.
Wenn Sie keine Privatinsolvenz anmelden können, wird der Verkäufer so lange vollstrecken, bis der Kaufpreis bezahlt ist. Sie sollten dann für Ihr Bankkonto Pfändungsschutz beantragen, dieser Pfändungsschutz ist nach Zahl der Kinder gestaffelt, d.h. Sie haben wegen Ihrer Kinderzahl einen höheren Pfändungsschutz als andere.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Der Verkäufer hätte die Mängel nicht kennen können, das scheidet aus. Könnte mir ein Strafverfahren drohen, wenn ich den Kaufpreis nicht bezahlen kann?

Ich habe kein Privatvemögen.

Unter wechen Bedingungen dürfte ich keine Privatinsolvenz anmelden?

Wie hoch wäre diePfändungsgrenze bei 2 Erwachsenen und 8 Kindern?

Müsste ich 30 Jahre in Privatinsolvenz wegen des Notarvertrages?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
eine Privatinsolvenz wird abgelehnt, wenn Sie die Insolvenz verschleppt oder einen Betrug begangen oder Vermögenswerte beiseite geschafft haben. Zusätzlich kann die Restschuldbefreiiung abgelehnt werden, wenn Sie nicht mit dem Insolvenzverwalter zusammen arbeiten.
Die Pfändungsfreigrenze würde dann gemäß § 850c BGB 2319,99 € betragen.
Nein, der Vollstreckungstitel ist grundsätzlich dreissig Jahre lang gültig. Aber wenn die Privatinsolvenz planmäßig verläuft, wird der Titel nach sieben Jahren ungültig.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Warum würden bei den Pfändungsfreigrenzen nur 5 Kinder berücksichtigt?

Zählt das Kindergeld zu dem, was gepfändet werden darf?

Mit 10 Personen liegen wir doch mit 2319 € weit unter dem Sozialhilfesatz!

Müsste meine Frau auch in Privatinsolvenz gehen? Wir haben Gütergemeinschaft und der Kaufvertrag läuft auf mich.

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
die Begrenzung auf fünf Personen war eine politische Entscheidung, das müssen Sie leider Ihre Bundes- und Landtagsabgeordneten fragen.
Nein, das Kindergeld steht den Kindern zu, daher ist es nicht pfändbar. Es sollte aber gegebenenfalls direkt auf das Konto der Kinder (oder das der Ehefrau) umgeleitet werden, also nicht auf Ihres gezahlt werden, da Ihr Konto der Pfändung unterliegt.
Nein, die Vollstreckung richtet sich nur gegen Sie, da nur Sie Käufer und damit Schuldner sind. Ihre Frau muß daher nicht in Privatinsolvenz.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Muss meine Frau sicher nicht in Privatinsolvenz?

Ich kümmere mich daheim um unsere Kinder. Kannmannmich zwingen, Vollzeit zu arbeiten?

Die Kinder sind nur meine Kinder und sie bekommen Unterhalt vom andern Elternteil.

Kann dieser gepfändet werden?

Und können Sachen von meinen Kindern gepfändet werden?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
Ihre Frau ist absolut sicher, sofern sie keine Bürgschaft übernommen hat.
Bitte prüfen Sie in diesem Zusammenhang auch die §§ 1365,1366 BGB. Laut diesen ist der Vertrag nur wirksam, wenn die Ehefrau dem Vertrag zugestimmt hat. Verweigert die Ehefrau also die Zustimmung, sind Sie aus dem Schneider.
Im Zuge der Privatinsolvenz kann der Insolvenzverwalter von Ihnen verlangen, im angemessenen Rahmen arbeiten zu gehen. Der angemessene Rahmen hängt dabei von dem Alter der Kinder und der Möglichkeit der Betreuung durch Dritte/Schule etc. ab.
Der Unterhalt gilt den Kindern, daher kann er nicht gepfändet werden. Aber auch der Unterhalt sollte direkt auf Konten der Kinder gezahlt werden, um eine versehentliche Pfändung zu vermeiden.
Nein, Sachen/Vermögenswerte der Kinder können nicht gepfändet werden.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich finde Ihre Beratung hervorragend!

Darf ich denn eine Privatinsolvenz beantragen, weil mein Darlehen geplatzt ist, weil das Haus zu viele Mängel aufweist?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank ***** ***** Kompliment. Bitte drücken Sie Ihr Lob durch ein Anklicken eines entsprechenden Smileys aus.
Ja, wenn Sie dadurch überschuldet werden, können Sie deswegen eine Privatinsolvenz beantragen.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung , um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Der Smiley ist Ihnen sicher. Ich habe Angst, dass ich nicht zur Insolvenzb zugelassen werde, weil ich gehört habe, dass es eine Straftat sein könnte, dass ich ein Haus gekauft habe, welches ich nicht finanzieren kann.

Könnte mir das passieren, obwohl ich vor Vertragsunterzeichnung eine Darlehenszusage mündlich hatte und zwischenzeitlich ja auch einen Darlehensvertrag, der daran scheitert, dass das Haus aufgrund des Sanierungsbedarfes weniger wertvoll ist, als die Bank und ich angenommen hatten?

Und was wäre, wenn mein Vater seine Bürgschaft kündigt?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
eine Straftat läge nur dann vor, wenn Sie gewußt hätten, dass das Haus weniger wert war als Sie dachten. Das müßte Ihnen die Staatsanwaltschaft aber erstmal nachweisen. Wenn aber selbst der Verkäufer nichts von dem Sanierungsbedarf wußte, wird der Nachweis extrem schwer. Sie sind also vor Strafverfolgung sicher.
Wenn der Vater die Bürgschaft kündigt, kann der Verkäufer nur gegen Sie vorgehen, nicht gegen den Vater. Eine Straftat ist auch dann nicht gegeben.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
RARobertWeber und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.