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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26896
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Darf man in einem gewerbeobjekt, das von der Stadt in ein wohnobjekt

Beantwortete Frage:

Darf man in einem gewerbeobjekt, das von der Stadt in ein wohnobjekt umgewandelt worden ist, wohnen? Auch wenn die WEG es nicht umgewandelt hat?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie höflich fragen:
Was steht denn in der Teilungserklärung über die Nutzung?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Da steht zur Nutzung als Gewerbe
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** freundliche Ergänzung.
Die Teilungserklärung stellt eine Nutzungsbeschränkung des Eigentums durch eine Vereinbarung dar.
Das bedeutet, diese Nutzungsbeschränkung ist für Sie bindend, auch wenn das Gewerbeobjekt durch die Stadt bereits in ein Wohnobjekt umgewandelt wurde.
ABER:
Wenn nun die Eigentümergemeinschaft sich weigert einer Nutzungsänderung in ein Wohnobjekt zuzustimmen, so haben Sie die Möglichkeit die Gemeinschaft auf Zustimmung zur Nutzungsänderung gemäß § 43 Nr. 1 WEG zu verklagen.
Grundlage ist das Ihnen in § 13 WEG eingeräumte Recht mit Ihrem Eigentum nach belieben zu verfahren.
Dabei kommt es darauf an, ob durch die Wohnnutzung eine Beeinträchtigung der Miteigentümer vorliegt, die höher als die gewerbliche Nutzung liegt.
Dies ist jedoch zu verneinen, da bei einer gewerblichen Nutzung die Belastung der Miteigentümer regelmäßig höher ist, also bei einer Nutzung zu Wohnraumzwecken (Beispiel: Lärmbelastung, Publikumsverkehr bei gewerblicher Nutzung).
Sie haben also im Ergebnis einen klagbaren Anspruch auf Umnutzung des Eigentums zu Wohnzwecken gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.