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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22045
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Geld falsch angewiesen: Ich habe im Dezember 2013 1000

Kundenfrage

Geld falsch angewiesen:
Ich habe im Dezember 2013 1000 € auf ein fremdes Konto überwiesen, was mir leider erst im März auffiel.
-Bislang hat die Postbank versucht den Empfänger zur Rückgabe aufzufordern,
-Hat mir die Postbank die Anschrift des Empfängers genannt
-Habe ich ein Einschreiben gesandt, welches nicht abgeholt wurde
-Wurde eine Briefzzustellung durch den Gerichtsvollzieher versucht, auch erfolglos.
Besteht ein Anspruch gegenüber demjenigen, der das Geld versehentlich erhalten hat?
Ist eine Klage möglich und sinnvoll?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, Sie können den Empfänger Ihrer Fehlüberweisung erforderlichenfalls auch auf dem Rechtsweg auf Rückzahlung in Anspruch nehmen, sofern dieser den Betrag nicht freiwillig zurückzahlt: Der Empfänger des Geldes ist um dieses nämlich ungerechtfertigt bereichert, da er den Betrag ohne Rechtsgrund erhalten hat. Er ist Ihnen daher zu unverzüglicher Herausgabe des Geldes rechtlich verpflichtet (§ 812 BGB).

Da Sie die Adreesdaten besitzen, gehen Sie nun wie folgt vor: Fordern Sie die Person letztmalig schriftlich und nachweisbar (Einschreiben/Rückschein) auf, den Betrag umgehend zurückzuüberweisen.

Setzen Sie hierzu eine Frist von 7 bis 10 Tagen ab Briefdatum, und kündigen Sie in Ihrem Schreiben zugleich an, dass Sie nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist Ihren Anspruch auf dem Rechtswege durchsetzen werden. Verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass die dadurch bedingten Rechtsverfolgungskosten - Einschaltung eines Rechtsanwaltes - ebenfalls dem Geldempfänger zur Last fallen werden.

Nach Ablauf der Frist befindet sich die Person nämlich in Verzug, so dass die dann anfallenden Rechtsverfolgungskosten (Einschaltung eines Anwalts) als Verzugsschaden ebenfalls von der Person zu tragen sein werden.

Geht innerhalb der Frist keine Zahlung bei Ihnen ein, können Sie einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen. Dessen Kosten wären - wie erwähnt - ersatzfähig. Der Anwalt wird das Geld notfalls gerichtlich einklagen - auch die dann zusätzlich anfallenden Gerichtskosten hätte Ihnen die Person vollständig zu erstatten.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Ist das nicht der Fall, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten. Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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