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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24870
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, wollte Firmeninterne Daten an die Konkurrenz verkaufen

Kundenfrage

Hallo,
wollte Firmeninterne Daten an die Konkurrenz verkaufen und wurde dabei erwischt.
Was kann ich tun ? Womit muss ich rechnen ?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie höflich fragen:

Wie hat der Arbeitgeber Ihnen gegenüber bislang reagiert?



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Da ich für die Daten 2.500 euro gefordert habe, fordert der Arbeitgeber nun 2.500 euro von mir. Das Arbeitsverhätnis hatte ich aber schon vorher gekündigt.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten versuchen mit dem Arbeitgeber eine Einigung herbeizuführen.

Zwei Gründe:

Obwohl Sie bereits ordentlich gekündigt haben, kann Ihnen der Arbeitgeber zusätzlich noch fristlos kündigen (Solange das Arbeitsverhältnis noch nicht beendet wurde.

Desweiteren besteht die Gefahr, dass Sie nach § 17 UWG angezeigt werden können. Danach steht der versuchte Verrat von Betriebsgeheimnissen unter Strafe und wird mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe bestraft.

Da Sie ja entdeckt worden sind ist dem Arbeitgeber an sich kein Schaden entstanden, so dass hier eigentlich keine Grundlage für eine entsprechende Forderung des Arbeitgebers besteht.

In Ansehung dessen sollten Sie mit dem Arbeitgeber Kontakt aufnehmen und versuchen eine Vereinbarung zu treffen dergestalt, dass auf eine fristlose Kündigung verzichtet wird, dass der Arbeitgeber keine Strafanzeige erstatten wird und dass Sie im Gegenzug eine noch zu verhandelnde Entschädigungsleistung zahlen.

Dieser Weg sollte es möglich sein, die Angelegenheit ohne viel Aufhebens zu beenden.

Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen Dank für die Antwort.


Das Arbeitsverhältnis habe ich selber zum 01.09 beendet. Eine fristlose Kündigung wäre also egal.


Mir wurde gesagt wenn ich die 2.500 nicht bezahle werde ich angezeigt.


Ich bin nicht bereit die 2.500 Euro zu bezahlen.


Mit welchen Strafrechtlichen Konsequenzen muss ich dann rechnen wenn der Arbeitgeber mich wegen den Versuch anzeigt bzw. wie hoch sind die Erfolgschancen verurteilt zu werden ?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie erwischt worden sind sind die Chancen einer Verurteilung sehr hoch.

Der Schaden (2500 EUR) ist nun relativ gering, außerdem ist die Angelegenheit im Versuchsstadium stecken geblieben.

Sie werden daher eine Geldstrafe zu erwarten haben die sich um die 60 Tagessätze bewegen dürfte. Die Tagessatzhöhe wird sich nach Ihrem Einkommen bei der Verurteilung bestimmen.

Ein Tagessatz beträgt dabei 1/30 Ihres Nettomonatsgehaltes. Bei 60 Tagessätzen werden Sie daher 2 Nettomonatsgehälter an Strafe zahlen müssen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Plus Anwaltskosten und Gerichtskosten richtig?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Anwaltskosten müssen Sie nicht bezahlen. Es fallen Gerichtskosten an.




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Auf Schadenersatz oder ähnliches kann ich nicht verklagt werden oder?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie sind ja im Versuchsstadium stecken geblieben, das bedeutet letztendlich hat die Konkurrenz keine Daten erhalten und der Firma ist kein Schaden entstanden.

Insoweit können Sie natürlich auch nicht auf Schadensersatz verklagt werden.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.





Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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