So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22342
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Wir haben unsere Immobilie an meine Tochter vermietet und sie

Kundenfrage

Wir haben unsere Immobilie an meine Tochter vermietet und sie hat aufgrund des Mietvertrages Wohngeld bekommen. Sie ist Studentin und somit wurde das Bafög um € 221,-monatlich erhöht und genehmigt.
Heute erhalten wir einen Brief vom Studentenwerk und diese Summe wird in vollem Umfang zurückgefordert. Die Begründung lautet, daß ich den Mietvertrag als Vermieterin mit unterschrieben habe.
Das kann doch nicht sein. Muß meine Tochter eine fremde Immobilie mieten, um Wohngeld zu bekommen??
Bitte schreiben sie uns, wir sind hilflos.....
Danke ***** ***** freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten dem Bescheid umgehend schriftlich widersprechen.

Grundsätzlich kann Ihre Tochter nämlich auch dann Wohngeld beantragen und beziehen, wenn Sie bei Ihnen im Haus wohnt und mit Ihnen einen Mietvertrag abgeschlossen hat.

Es muss lediglich sichergestellt sein, dass der Mietvertrag einem Fremdvergleich standhält - wovon ich hier ausgehe.

Das bedeutet konkret, dass Sie den zwischen Ihnen und Ihrer Tochter abgeschlossene Mietvertrag zu denselben Konditionen auch mit einer dritten Person in dieser Form abgeschlossen hätten.

Ist es also hier so, dass der vertraglich vereinbarte Mietpreis, den Ihre Tochter zu zahlen hat, dem ortsüblichen Niveau für eine Wohnung/ein Zimmer/ein Appartement entspricht, so ist der Mietvertrag rechtlich in keiner Weise zu beanstanden.

Sie sollten Ihren Widerspruch daher damit begründen, dass der von Ihnen vertraglich zugrunde gelegte Mietpreis den örtlichen Gegebenheiten entspricht, Der Bescheid wird sodann auf Ihren Widerspruch hin aufzuheben sein.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Ist das nicht der Fall, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten. Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt