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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15712
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo, ich hätte einige Fragen zur Kündigung nach Elternzeit.

Kundenfrage

Hallo,
ich hätte einige Fragen zur Kündigung nach Elternzeit. Ich schildere mal meinen Fall.
Ich,36, bin im Dez. 2012 schwanger geworden und habe dieses meinem AG nach unserem Urlaub Mitte Jan 2013 gesagt, mein AG hat mir daraufhin gesagt daß er mich nach der Elternzeit kündigen muß(Kleinbetrieb). Ich hab ihm gesagt daß er für mich eine befristete Vertretung finden muß, was ihn aber nicht interessierte. Hab ihn darauf hingewiesen, daß ich ein Jahr in Elternzeit gehe, mein Sohn schon einen Krippenplatz hat und ich meine Vollzeitstelle wieder antreten möchte, dieses habe ich ihm auch schriftlich zu den entsprechenden Fristen zukommen lassen. Mein AG hat im April 2013 einen Ersatz für mich eingestellt, unbefristet, in Teilzeit. Sie hat zwei Kinder und ist 33 Jahre alt. Nun wirds kompliziert! Dazu kommt daß ich Zahnarzthelferin bin und in Schwangerschaft meinen Beruf am Patienten nicht mehr ausüben darf, mein Chef hat mir angeboten in der Anmeldung zu arbeiten, doch mehr als Telefonieren, Termine vergeben und Bestellungen machen, kann ich leider nicht, dazu haben wir eine Dame in der Anmeldung sitzen, es spielte sich nun zwei Tage nachdem ich die Schwangerschaft bekannt gab folgende Situation ab, ich war morgens nicht in der Anmeldung und war bei meinen Kolleginnen in einem anderen Zimmer als mein AG die Arbeit betrat und mich vor versammelter Mannschaft anschnautze warum ich nicht in der Anmeldung wäre, dazu muß ich sagen daß dort meine Kollegin welche für die Anmeldung zuständig ist, saß. Wir haben dann zu zweit in der Anmeldung gesessen und in den Behandlungszimmern fehlte nun eine Person, meine Kollegin frage unsren AG was ich denn nun überhapt noch machen darf, sie fragte ihn zweimal an diesem Vormittag, zuerst sagte er ich darf nur noch in der Anmeldung bleiben, beim zweiten Mal sagte er ich kann auch mit ins Behandlungszimmer. Zur mir sagte er allerdings nur ich soll inder Anmeldung bleiben. Jedenfalls ist mir diese Situation an diesem Vormittag so aufs Gemüt geschlagen, daß ich Blutungen bekommen habe, bin in der Mittagspause zu meiner Frauenärztin welche mir für die restliche Schwangerschaft ein Arbeitsverbot erzeilte, welches ich meinem Arbeitgeber sofort persönlich übergeben habe. Risikoschwangerschaft!!! Sein Kommentar: Das darf die Frauenärztin garnicht ausstellen! Ich weiß natürlich daß sie des darf, wenn mein Leben oder das Leben meines Kindes in Gefahr ist.
Als ich dann mein Elterngeld, sowie Kindergeld nach den entsprechenden Fristen beantragen wollte, hat mir mein AG die entsprechenden Unterlagen trotz mehrmaliger schriftlicher Aufforderungen nicht zukommen lassen, auch meine bisherigen Lohnabrechnung erhielte ich nicht,weshalb ich diese dann beim Arbeitsgericht eingeklagt habe, habe dann meine Unterlagen noch restzeitig erhalten.
Nun ist meine Elternzeit vorbei und ich bin wie mehrmals schriftlich, mündlich und sogar telefonisch angekündigt meinen Vollzeitjob am 21.08.2014 wieder angetreten. Mein AG hat mich gleich in der Anmeldung abgefangen und mir erklärt daß er mich im Moment nicht bräuchte und ich mündlich freigestellt wurde, welches unter Zeugen geschah. Ich habe ihn mehrmals darauf angesprochen daß ich gewillt bin meine Vollzeitarbeit wieder anzutreten, daß ich noch einen Anspruch auf Resturlaub habe, das hat ihn alles nicht interessiert, er hat mich sozusagen aus der Praxis geschmissen.
Ich soll am Montag wieder kommen. Mein Mann und ich haben dann einen Brief aufgesetzt in welchem wir die Situatuin nochmals beschrieben haben, sowie meinen Wunsch auf Resturlaub welchen ich vom 1.9.-12.9. schriftlich beantragt habe,per Einschreiben an AG geschickt.
Nun meine Fragen, ist es rechtlich in Ordnung daß mein Chef mich mündlich freistellt. Mein AG hat in der Zwischenzeit eine Auszubildende eingestellt, er hat drei Teilzeitkräfte welche schon über 20Jahre dort tätig sind,Kinder haben, und zwei Vollzeitbeschäftigte welche ca. 9 und 10 Jahre dort arbeiten,keine Kinder haben, und zehn Jahre jünger wie ich sind. Ich bin 36, habe ein Kind, bin dort seit 4 Jahre beschäftigt. Und wir sind ein Kleinbetrieb.
Was hätte mein AG für Chancen mich fristlos zu kündigen, davor habe ich jetzt nämlich etwas Angst, muß ich es bei einer fristgerechten Kündigung erdulden, daß er mich die restliche Zeit welche ich,falls er mich nicht freistellt, ich sags jetzt mal etwas schroff "mich wie den letzten Dreck behandelt", denn so ist mein AG. Was ist mit der Sozialauswahl, würde diese hier greifen?
Ich möchte dort natürlich unter diesen Umständen nicht weiterarbeiten und mein Chef ist auch nicht gewillt mich weiter zu beschäftigen, was er mir am Anfang der Schwangerschaft schon mündlich sagte. Derzeit bin ich auf der Suche nach einem neuen Job, es schaut auch relativ gut aus daß ich am 1.10. wieder eine neue Beschäftigung habe, es ist aber noch nichts unterschrieben. Wie hoch wären meine Chancen, falls ich nochmals vors Arbeitsgericht ziehe wenn mein AG mich kündigt?
Vielen Dank ***** ***** im Voraus.
K. Maack
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Steht denn etwas zur Freistellung im Arbeitsvertrag ?













Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo,


ich habe keine schriftlichen Arbeitsvertrag, trotz mehrmaliger Nachfragen habe ich keinen erhalten.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich habe keinen schriftlichen Arbeitsvertrag erhalten, trotz mehrmaliger Nachfrage. Mehr als Ausreden habe ich von meinen AG net erhalten.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


viele Arbeitnehmer haben keinen Arbeitsvertrag, das ist nicht unbedingt nachteilig, in Ihrem Fall aber für den Arbeitgeber ein Nachteil


ein Arbeitgeber kann nur dann bezahlt freistellen, wenn das im Arbeitsvertrag so vereinbart ist.


Ist das nicht der Fall, wie bei Ihnen kann er nur mit einem guten Grund freistellen, wenn zB der Arbeitnehmer fristlos gekündigt wurde, weil er sich etwas zu Schulden kommen ließ.



Fristlos kündigen kann Ihnen der Arbeitgeber gar nicht, wenn Sie ihm keinen Anlass dazu bieten.

Kündig er dennoch fristlos können Sie binnen 3 Wochen ab ZUgang der schriftlichen Kündigung eine Kündigungsschutzklage dagegen erheben.


Die Kündigungsfrist für die Kündigung durch den Arbeitgeber ist einen Monat zum Ende des Kalendermonats.


Er kann Ihnen also theoretisch für Ende September kündigen


Da Sie ohnehin eine neue Arbeit haben und es ein Kleinbetrieb ist was immer schwierig ist, rate ich Ihnen, das so hinzunehmen.



Wenn er Ihnen den Urlaub nicht gibt, dann lassen Sie ihn sich auszahe , oder machen Sie vor dem Arbeitsgericht eine einstweilige Anordnung darauf, dass man Ihnen den Urlaub gewährt.

Schikanieren lassen müssen Sie sich nicht


Die eleganteste Möglichkeit ist hier sich krankschreiben zu lassen


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen



Bitte fragen Sie gerne nach


wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke






Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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