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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage... Und zwar habe ich mir einen Anwalt

Kundenfrage

Hallo, ich habe eine Frage... Und zwar habe ich mir einen Anwalt genommen, weil ich nicht wusste, wie ich mich verhalten sollte, bei einem aufhebungsvertrag zwischen meinem Arbeitgeber und mir. Finanziell bin ich zur Zeit leider nicht sehr gut gestellt . An einen beratungsschein habe ich anfangs nicht gedacht. Auf jeden Fall hat mein Anwalt meine Urlaubstage und ein gutes Arbeitszeugnis durchgeboxt. Jetzt habe ich die Rechnung bekommen über 1000 Euro. Ich habe meinem Anwalt jetzt nachträglich einen beratungsschein zukommen lassen aber dieser wird nicht angenommen, weil er die gesamte Rechnung nicht abdeckt. Muss ich trotz nachträglichen beratungsschein trotzdem die 1000 Euro bezahlen?
Ich würde mich sehr freuen eine Antwort zu bekommen
Vielen Dank ***** *****
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Hat Ihr Anwalt Sie zu Beginn nicht über die Möglichkeit der Beratungshilfe informiert?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Nein, hat er nicht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Aber er wusste ja von Ihrer finanziellen Situation?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ja, ich habe ihm gesagt, dass ich im Mai das letzte mal 700 Euro Krankengeld bekommen habe. Ich habe den Juni und Juli kein Geld mehr bekommen. Der aufhebungsvertrag ist erst zum 31.07.14 ausgelaufen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
§ 16 BORA Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe

(1) Der Rechtsanwalt ist verpflichtet, bei begründetem Anlass auf die Möglichkeiten von Beratungs- und Prozesskostenhilfe hinzuweisen.

(2) Der Rechtsanwalt darf nach Bewilligung von Prozesskostenhilfe oder bei Inanspruchnahme von Beratungshilfe von seinem Mandanten oder Dritten Zahlungen oder Leistungen nur annehmen, die freiwillig und in Kenntnis der Tatsache gegeben werden, dass der Mandant oder der Dritte zu einer solchen Leistung nicht verpflichtet ist.

- Insoweit hätte Ihr Anwalt Sie darauf hinweisen müssen. Weisen Sie seine Rechnung zurück. Er kann bezüglich Urlaubstage und Zeugnis je einen Beratungshilfeschein bekommen und bei einvernehmlicher Regelung mit dem Arbeitgeber auch ca. 300 Euro pro Schein abrechnen.

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