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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26431
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,Ich habe vor längerer Zeit

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe vor längerer Zeit in dem Hotel "Schlossvilla Derenburg" 4 Doppelzimmer vom 08.08.2014 bis zum 17.08.2014 reservieren lassen diese Stornierte ich am 03.08. oder am 04.08.2014. Desweiteren reservierte ich 3 Zimmer für den 16.08.2014 als Umkleidemöglichkeit für Künstler. 3 Zimmer reservierte ich für die Zeit vom 15.08.2014 bis 17.08.2014, ein Zimmer vom 15.082014 bis 18.08.2014,so dass an diesem Wochenende 9 Übernachtungen gebucht waren und zu bezahlen sind. Tatsächlich waren es 3 Zimmer für eine Nacht mit je einer Person belegt und ein Zimmer für 3 Übernachtungen mit einer Person belegt. Für die stornierten Zimmer wurden mir als Kulanz 8 Zimmer je zwei Übernachtungen (Doppelzimmer) berechnet. Die Anzahl der Übernachtungen für die anderen Zimmer war korrekt. Jedoch wurden mir 34 mal Frühstück berechnet, wovon tatsächlich nur 6 mal Frühstück eingenommen wurde (siehe Anzahl der tatsächlichen Übernachtungen). Meine Frage: Ist eine solche Abrechnung korrekt? Es grüßt Sie hochachtungsvoll Dr. ***

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:
Sie haben mit dem Hotel einen Beherbergungsvertrag abgeschlossen und diesen storniert. Ein Beherbergunsgvertrag besteht aus mietvertraglichen und dienstvertraglichen Komponenten
Ein Recht den Vertrag zu stornieren (also vom Vertrag zurückzutreten) besteht nur dann wenn es vertraglich vereinbart wurde (so wie in der Kulanzregel 8 Zimmer zu je zwei Übernachtungen).
Die Folge dieser Stornierung ist, dass Sie dem Hotel grundsätzlich die gesamten Kosten schulden.
ABER:
Das Hotel muss sich natürlich das anrechnen lassen, was es an Aufwendungen erspart hat.
Dazu zählt zum einen die Pflicht nach § 254 BGB die Zimmer anderweitig zu vermieten.
Dazu zählt aber auch die Pflicht Aufwendungen, die Mangels Gast gar nicht angefallen sind, abzuziehen.
Wenn Gäste nicht erscheinen, dann wird natürlich auf kein Frühstück konsumiert, so dass die Kosten für die nicht genommenen Mahlzeiten abzuziehen sind. Ebenso die Kosten für die Instandsetzung der Zimmer (Wäsche waschen, Zimmer reinigen und so weiter).
Da das Hotel hier 28 Mahlzeiten weniger ausgegeben hat, hat es insoweit Aufwendungen erspart, so dass diese Mahlzeiten von der Rechnung abzuziehen sind.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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