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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3252
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
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Die Großeltern besitzen ein Haus, beide sind im Grundbuch eingetragen.

Kundenfrage

Die Großeltern besitzen ein Haus, beide sind im Grundbuch eingetragen. Vor seinem Tod setzt der Opa ein Testament auf und verfügt, dass nach dem Ableben der Oma das Haus an den Enkel Joachim vererbt werde soll. Nach dem Tod ihres Mannes übergibt die Oma das Testament an einen Notar. Joachim und weitere Verwandte kennen den Inhalt. Einige Jahre später setzt die Oma ein neues Testament auf und setzt als Alleinerbin Enkelin Susanne ein. Davon erfährt niemand etwas. Joachim steckt zwischenzeitlich rund 40.000 Euro in Renovierung des Hauses. Die Rechnungen begleicht er, die Oma zeichnet sie ab, zahlt aber nichts (und lässt Joachim in dem Glauben, er würde ja das Haus erben). Nach dem Tod der Oma erbt Enkelin Susanne das Haus, Joachim geht leer aus, Susanne übernimmt auch keinen Anteil der Renovierungskosten. Kann man gegen das Testament vorgehen oder aber einen Teil der Renovierungskoosten fordern?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
gegen das Testament kann Joachim leider nicht direkt vorgehen, da die Oma zwar eine Auflage verletzt hat, der Begünstigte im deutschen Erbrecht aber leider keinen Vollzug der Auflage verlangen kann. Etwas anderes gilt, wenn das Testament von Opa ein sogenanntes Berliner Testament ist, Opa und Oma sich also wechselseitig eingesetzt haben. Dann könnte Oma das Testament nicht mehr abändern.
Allerdings kann Joachim von Susanne den Ersatz der € 40.000 verlangen, da die Geschäftsgrundlage für diese Investition weggefallen war. Er müßte allerdings nachweisen, dass er von dem neuen Testament nichts wußte.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
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Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
ich bitte um eine kurze Mitteilung, ob Rück- oder Verständnisfragen existieren. Ansonsten bitte ich entsprechend der Regeln der Plattform um eine positive Bewertung der Antwort, damit meine Vergütung ausgezahlt werden kann.
Vielen Dank ***** *****
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

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