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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26842
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Erbengemeinschaft - die Witwe bedient den Kredit nicht. Die

Kundenfrage

Erbengemeinschaft - die Witwe bedient den Kredit nicht. Die Bank will die Schuld bei der leiblichen Tochter des Verstorbenen durch Zwangspfändung eintreiben. Welche Möglichkeiten hat die Tochter?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Gibt es denn überhaupt Vermögen im Nachlass oder sind nur Schulden vorhanden? Handelt es sich hier um einen Kredit des verstorbenen?





Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Es sind nur Schulden vererbt worden und der 6 wöchige Ausschlagungszeitraum wurde versäumt. Der Erbfall liegt 9 Jahre zurück.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn nur Schulden da sind, dann hat die leibliche Tochter die Möglichkeit die Einrede der Dürftigkeit des Nachlasses zu erheben.

Diese Dürftigkeitseinrede ergibt sich aus § 1990 BGB und hat die Folge, dass die Tochter für die Nachlassverbindlichkeiten nicht haftet.

Wenn nun in das Konto der Tochter die Zwangsvollstreckung betrieben wird, dann kann die Tochter gegen die Bank vor Gericht eine Vollstreckungsabwehrklage erheben, die sich gegen die Zwangsvollstreckung richtet und die Klage damit begründen, dass die Einrede der Dürftigkeit erhoben wird. Die Zwangsvollstreckung muss daraufhin aufgehoben werden.




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt