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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3390
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

hallo ich musste wegen einem unfall meien führerschein für

Kundenfrage

hallo ich musste wegen einem unfall meien führerschein für lkw abgeben. danchwurde ich krank mit ms jetzt wollte ich meinen führerschein fürdas auto wiederhaben und soll zur mpu ist das rechtens?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die Forderung der Führerscheinstelle dürfte leider rechtens sein.

Bei bestimmten Verkehrsdelikten, insbesondere wenn der Führerschein aufgrund von einer Alkoholfahrt abgegeben werden musste, kann die Führerscheinstelle zum Nachweis der Fahreignung eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) fordern, bevor der Führerschein neu erteilt wird (§ 11 FeV).

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

ich war nicht mit alkehol unterwegs ich trinke nicht ich bin einem tier ausgewichen und habe dabei ein stück leitplanke weggefahren.ich wollte jetzt meinen führerschein fürs auto wieder haben und jetzt soll ich wegen meiner krankheit zur mpu bei lkw kann ich es verstehen denn will ich ja auch nicht wieder haben nur den fürs auto hätte ich gerne wieder.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ich verstehe. Die Alkokoholfahrt war nur ein Beispiel von mir. Die Führerscheinstelle kann immer dann eine MPU fordern, wenn Zweifel an der Fahreignung bestehen. Solche Zweifel können auch bei einer Krankheit vorliegen. In § 11 Abs. 2 Satz 1 Fahrerlaubnisverordnung heißt es hierzu:

  • Werden Tatsachen bekannt, die Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung des Fahrerlaubnisbewerbers begründen, kann die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens durch den Bewerber anordnen.

 

Sie werden daher wohl leider nicht umhin kommen, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Die andere Möglichkeit wäre, beim Verwaltungsgericht auf Erteilung der Fahrerlaubnis, ohne eine MPU beibringen zu müssen, zu klagen. Das könnten Sie auch machen, wenn Sie sich sicher sind, dass es keine Anhaltspunkte gibt, die Zweifel an Ihrer Fahreignung begründen.

 

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

 

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