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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10414
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herrn Wir haben einen Mitarbeiter,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herrn
Wir haben einen Mitarbeiter, der seinem direkten Vorgesetzen, der im Ausland weilte, telefonisch mitgeteilt hat, dass er die Stelle unter einhaltung der Kündigungsfrist auf den 31.8.2014 kündigen wird. Der Grund sei, dass man ihm im Heimatland eine Stelle als Geschäftsführer angeboten hat , das er nicht ablehenen kann. Der Vorgesetzte zeigte Verständnis und bat ihn, die Kündigung im Personalbüro persönlich vorbeizubringen. Dieser Tat dies jedoch nicht, sonder sendete die schriftliche kündigung als PDF per E-Mail am 30.8.2014 um 10:14 an den HR-Leiter und die Lohnbuchhaterin mit Vermerk "auch persönlich abgegeben" was aber nicht zutrifft. Ebenfalls hat er einen Rapport aus seiner Zeiterfassung mitgeschickt, mit der Berechnung und dem Feriensaldo und der schriftlichen Notiz, er hätte noch 22 Tage Ferien zu gut, also würde er diese ab sofort beziehen und dann irgendwann einen Tag vorbei kommen um alles abzugeben. Der Mitarbeiter hat nicht berücksichtigt, dass der Anspruch der Ferien nicht mehr für das ganze Jahr gilt, sponder pro rata für acht Monate. Nach Absprache der Lohnbuchhalterin und dem direkten Vorgesetzten, wurde ihm dies umgehend per E-Mail mitgeteilt, dass der Feriensaldo 15 Tage beträgt und er wurde höflich gebeten am Dienstag, 5. August 2014 wieder zur Arbeit zu erscheinen, da dann auch sein Vorgesetzter von der Geschäftsreise zurück sei. Ferner hat die Lohnbuchhalterin auch versucht ihn telefonich zu erreichen, die ihm auch eine Nachricht auf die Sprachbox hinterlies, falls er noch in der Nähe sei, soll er doch die Kündigung bitte persönlich vorbeibringen oder noch an diesem Tag eingeschrieben per Post zustellen. Er hat den Arbeitsplatz am 30.7.2014 um ca. 10:30 verlassen, ohne jemandem Bescheid zu sagen. Seine Reaktion auf die Mail- und Sprachboxnachricht , war ein Arztzeugnis aus dem Ausland,welches ihm genau eine Krankheit für die Dauer der fehlenden Ferientage attestiert. Dieses Arztzeugnis hat er son seinemn seinem iPhon aus als Foto geschickt, mit dem Vermerk, das Original sei per Post unterwegs.
Falls der Mitarbeiter am 5.8.2014 nicht zur Arbeit erscheint wie aufgefordert, sind wir der Meinung, da er eigenmächtig ohne Absprache mit dem Vorgesetzten und Rücksicht auf die Firmenbedürfnisse, Ferien bezieht für die Dauer der Kündigungsfrist, ferner sendet er dann plötzlich ein Arztzeugnis für die fehlenden Ferientage und falls er nicht erscheint, dies Arbeitsverweigerung ist, dass wir ihm fristlos kündigen dürfen. Wie sieht die Rechtslage aus?
Besten Dank
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gestatten Sie mir folgende Frage:




Verstehe ich Sie richtig, dass - von der Mitteilung PDF Datei als email Anhang einmal abgesehen - bislang keine schriftliche Kündigung des Mitarbeiters vorliegt ?




Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ja das so ist es

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Und Ihre Firma befindet sich in der Schweiz, sodass grundsätzlich Schweizer Arbeitsrecht zum Zuge kommt ?

Oder handelt es sich um ene deutsche Niederlassung ?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

ja die Firma und der Arbeitsort befindet sich in der Schweiz

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Da kann ich Ihnen leider nicht direkt weiterhelfen und gebe Ihre Anfrage für einen Schweizer Kollegen frei.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Vielen Dank, gerne erwarten wir seine Antwort.