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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26431
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe 2013

Kundenfrage

Hallo, ich habe 2013 eine OP vornehmen lassen (Tiefe Hirnstimulaion), in deren Folge sich schwere Beeinträchtigungen meiner Persönlichkeit und des Allgemeinzustandes ergeben haben. Ich möchte die Klinik/Ärzte wegen mangelnder Aufklärung über diese Risiken haftbar machen, da ich nun zeitlebens gehandicapt bin. Nun möchte ich eine Rechtsschutzversicherung einschalten und stelle dazu eine Frage: übernimmt diese auch ein Jahr nach Eintritt des Versicherungsfalles (Schäden waren im vorab nicht einzukalkulieren, da ich stets von einer Besserung des Gesundheitszustandes bzw. wenigstens von der Stagnation desselben ausgehen konnte) die Kosten für eine Schmerzensgeldklage? Meine Recherchen dazu sind im Ergebnis nicht eindeutig, das Fachchinesisch in den Rechtsschutzvertägen ist von mir nicht nachzuvollziehen. Vielen Dank! Freundliche Grüße ***

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:
Ja, selbstverständlich.
Sie können innerhalb der Verjährung der §§ 195,199 BGB (3 Jahre Regelverjährung) nach Ihrem eigenen Willen Klage erheben.
Eine Versicherungsbedingung, wonach Sie innerhalb einer bestimmten Frist klagen müssten gibt es nicht.
In § 17 ARB 2000 ist geregelt was Sie beim Eintritt eines Versicherungsfalles alles beachten müssen (Vollständige Darstellung des Sachverhalts, Obliegenheit zur Schadensminderung, Abtretung von Kostenerstattungsansprüchen an die Versicherung,..).
Eine Pflicht sofort nach Eintritt des Versicherungsfalls zu klagen gibt es dagegen nicht.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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