So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo liebe Anwälte, ich habe am 26.6. eine Infiltrationsspritze

Kundenfrage

Hallo liebe Anwälte,
ich habe am 26.6. eine Infiltrationsspritze bekommen. Natürlich ich ich eine Aufklärung bekommen und auch solche unterschrieben. Ich hatte große Angst vor der Behandlung, mein Arzt ein Neurochirurg und Spezialist auf diesem Gebiet versicherte mir, das in den vielen Jahren in denen er das macht noch nie eine Komplikation hatte. So nun war ich dran, es lief eigentlich sehr gut und tat gar nicht so weh wie ich es mir vorgestellt hab. Ach ja ich habe einen Bandscheibenvorfall C 5/6. Er meinte man könnte damit eine OP umgehen. Als er nun die Nadel rauszog hatte ich auf einmal ein ziehen und Schmerzen am rechten Unterkiefer und bis hin zum Ohr. Ich sagte ihm das! zuerst meinte er es kann von der Spritze sein, dann aber bemerkte er eine fastdicke Einblutung am unteren Bereich des Halses. Nun hat er Notarzt und Krankenwagen benachrichtigt. Es war eine Einblutung von der Hauptschlagader, er ist einmal durch die Hauptschlagader und beim rausziehen der Nadel kam es zu einer Einblutung. Ich war zwei Tage im Krankenhaus zur Überwachung, Gott sei Dank ist nicht mehr passiert. Allerdings habe ich seit diesem Zeitpunkt große Schmerzen, da sich laut meinem Hausarzt und auch dem Neurochirurgen das Blut erst langsam absetzen muss. Das braucht Zeit. Am 14. Juli hatte ich ebenfalls einen Termin bei Gefäßchirurgen, denn es könnte sein das sich die Ader vernarbt und das wäre schlecht, Schlaganfallgefährdung. Aber die Ader sieht gut aus, es seien nur noch eine Menge Blutergüsse vorhanden. Mein Hausarzt meinte das mir der Arzt eine Vergleich anbieten müsste! Ist diese Aussage richtig? Kann ich da wirklich was machen?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 3 Jahren.
Danjel Newerla :

Sehr geehrter Ratsuchender,

Danjel Newerla :

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Danjel Newerla :

Ein vergleich ist immer etwas Freiwilliges.

Danjel Newerla :

Dieses MUSS der Arzt nicht anbieten, er kann es, um die Angelegenheit zu regelnd.

Danjel Newerla :

Die frage ist vielmehr, ob Sie ienen Rechtsanspruch haben.

Danjel Newerla :

Hier kommt ein Schadnesersatzansdpruch gerichtet auf Schmerzensgeld gem. §§ 280,253 Abs. 2 BGB in Betracht.

Danjel Newerla :

Dieses ist dann der Fall, wenn der Arzt nicht kunstgerecht gehandelt hat.

Danjel Newerla :

Dies läßt sich anhand der Patientenakte, Ihres Eingriffs und des Heilungsverlaufs beurteilen.

Danjel Newerla :

Vor diesem Hintergrund würde ich Ihnen dringend anraten, einen im Medizinrecht7arzthaftungsrecht erfahrenen Anwaltskollegen vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen.

Danjel Newerla :

ich hoffe Ihnen geholfen zu haben.

Danjel Newerla :

Mit freundlichem gruß

Danjel Newerla :

Dr. Newerla, Rechtsanwalt