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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Der Anwalt meines ehemaligen Arbeitgebers droht mir mit einer

Kundenfrage

Der Anwalt meines ehemaligen Arbeitgebers droht mir mit einer Strafanzeige und Schadensersatz. Er fordert die Herausgabe eines Handys und eines Laptops welcher aus Firmen Besitz stammt. Diesen habe ich schon im letzten Jahr im Juni an die Firma geschickt, kann aber keinen Nachweis dafür erbringen. Die Firma teilte mir zwar mündlich (damals) mit das Sie die Sachen bekommen hätten, behauptet jetzt aber das Gegenteil.
Ich bin wegen Betruges vorbestraft und habe Bewährung von daher ist die Angst vor einer Strafanzeige (angeblich zu Klärung des Anspruches durch die Firma, so der Rechstanwalt)
So groß das ich sogar bereit bin freiwillig Schadensersatz in Höhe von 1500euro zu zahlen.
Wie sind meine Aussichten vor Gericht bei einer Strafanzeige?
Welche Möglichkeiten Bieten sich mir hier gegen vor zu gehen?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danjel Newerla :

Sehr geehrter Ratsuchender,

Danjel Newerla :

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Danjel Newerla :

Rechtlich ist es so, dass der Arbeitgeber zunächst beweisen müßte, dass er Ihnen diese gegenstände ausgehändigt hat.

Danjel Newerla :

Eine Strafanzeige ist noch längst kein Beweis.

Danjel Newerla :

Sollte ihm dies gelingen, wäre es in der zweiten Stufe an Ihnen nachzuweisen, dass Sie die Gegenstände an Ihren arbeitgeber versendet haben.

Danjel Newerla :

Hier würden Zeugen, die es gesehen haben, genügen.

Danjel Newerla :

damit wären Sie grundsätzlich raus.

Danjel Newerla :

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben.

Danjel Newerla :

Mit freundlichem Gruß

Danjel Newerla :

Dr. Newerla, Rechtsanwalt

Customer: Es gibt keine Zeugen die das bestätigen. Und meine Vorstrafe lässt mich doch auch sicher vor Gericht dumm da stehen ich habe keine Lust meine Bewährung und damit meine Freiheit auf Spiel zu setzen. Ich weis nicht ob der Arbeitgeber beweisen kann das er mir die Dinge ausgehändigt hat. ich habe es aber auch nie bestritten somit ist der erste Teil Ihrer Antwort ohne Belang. Der Anwalt droht weiter also was kann ich noch tun?
Danjel Newerla :

Danke für den Nachtrag.

Customer: Weswegen genau soll da überhaupt angezeigt werden?
Danjel Newerla :

Es geht wohl um eine Strafanzeige wegen Unterschlagung gem. § 246 StGB.

Customer: Ok. Wie sieht denn meine Glaubwürdigkeit ohne Zeugen aus ...dachte immer aussage gg. Aussage in dubio pro reo
Customer: Wie kann ich weiter vorgehen?
Danjel Newerla :

Ok. Wie sieht denn meine Glaubwürdigkeit ohne Zeugen aus ...dachte immer aussage gg. Aussage in dubio pro reo

Danjel Newerla :

Das ist richtig.

Customer: Soll ich nun besser zahlen oder es auf den Streit drauf an kommen lassen?
Danjel Newerla :

Zahlen sollten Sie nicht.

Danjel Newerla :

MfG

Customer: Was kostet es mich so einen Fall durch Sie oder andere vertreten zu lassen?
Danjel Newerla :

Sind Sie rechtschutzversichert?

Customer: Nein
Danjel Newerla :

Für die auusergerichtliche Vertetung würden die Kosten zwischen 400-500.- € nach dem RVG liegen.

Danjel Newerla :

Ich wäre Ihnen gerne behilflich.

Danjel Newerla :

MfG

Danjel Newerla :

Dr. Newerla

Customer: Außergerichtlich ? wenn hier eine Strafanzeige gestellt wird ist nix mit außergerichtlich ....also widern da noch höhere Kosten auf mich zu kommen?
Danjel Newerla :

Doch es ist zunächst im Vorverfahren.

Danjel Newerla :

Gerichtlich wird es erst im Hauptverfahren.

Danjel Newerla :

Dies gilt es zu verhindern.

Danjel Newerla :

MfG

Danjel Newerla :

Dr. Newerla

Customer: Wie genau soll das ohne Beweise verhindert werden?
Danjel Newerla :

Sofern der Arbeitgeber nachweisen kann, dass er es ihnen ausgehändigt hat, und Sie die Rücksendung nicht nachweisen können, sieht es leider schlecht aus.

Customer: Genau, demzufolge auch Verurteilung vor Gericht
Customer: oder ist das falsch?
Danjel Newerla :

Gibt es denn keinen posteinsendebeleg oder zumindest Zeugen, die wissen, dass Sie es versendet haben.

Customer: Nein und die Post kann mir nach so länger Zeit auch keine Auskunft mehr geben zumal ich nicht mehr weis genau angelachten Tag ich die Sendung verbracht habe
Danjel Newerla :

Ok, dann ist die Beweislage leider in der Tat schlecht.

Danjel Newerla :

Vielleicht sollten Sie vor diesem Hintergrund den Schadensersatz verhandeln.

Danjel Newerla :

MfG

Customer: Genau... Und jetzt schreibe sie bitte nicht nochmal das ich nicht zahlen soll...ziemlicher Schnellschuss ...ohne Nachfragen von mir hätten sie das einfach so stehen lassen
Danjel Newerla :

Rein rechtlich brauchen Sie ja auch nicht zahlen.

Danjel Newerla :

Die Beweislast ist halt das Problem hier.

Customer: Wenn ich jetzt über Schadensersatz verhandle. Kommt das eine Schuldeingeständnis gleich?
Danjel Newerla :

Das können Sie durch eine entsprechende Formulierung erreichen.

Customer: Wie genau?
Customer: ...kann ich das verhindern?
Danjel Newerla :

Sie könnten schreiben, dass Sie den Betrag ausdrücklich ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht und im reinen Erledigungsinteresse anbieten.

Danjel Newerla :

MfG

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte teilen Sie mir mit, was noch unklar ist bzw. wo Sie noch Rückfrage bedarf haben,dann möchte ich Ihnen gerne darauf antworten.

Ansonsten wäre es nett, wenn Sie mir kurz eine Bewertung hinterlassen könnten. Erst durch eine neutrale (Frage beantwortet) Bewertung (aufwärts) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.

Bislang haben Sie mich noch nicht bezahlt, sondern lediglich eine Anzahlung geleistet. Diese wird erst durch eine entsprechende Bewertung für die Bezahlung (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken also Frage beantwortet, Informativ und hilfreich oder Toller Service) des Experten (hier also mich) freigegeben.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt









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