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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Am Samstag, den 12.07.2014 suchte ich einen Immobilienmakler

Kundenfrage

Am Samstag, den 12.07.2014 suchte ich einen Immobilienmakler in seinem Verkaufsraum in Bad Vilbel auf, weil ich mir eine noch zu errichtende Neubau-Wohnung kaufen wollte. In dem Gespräch erfuhr ich, dass in das Erdgeschoss der Wohneinheit Ladengeschäfte kommen sollten. Auf meine Frage, welche Läden dort einziehen würden, bekam ich jedoch keine klare Auskunft. Es hieß, der Bauträger stünde noch in Verhandlungen. Dann musste ich einen Reservierungsvertrag für diese Wohnung unterschreiben, der mich verpflichtete, umgehend 1.000 € an den Bauträger zu zahlen. Dieser Betrag würde dann später mit der Provision wieder verrechnet, sollte es zum Kaufvertrag kommen.
Erst anschließend erhielt ich den Namen des Notars, bei dem der Vertrag unterschrieben werden sollte. Dieser Notar bestätigte meine Befürchtungen, dass bei einer möglichen Insolvenz des Ladeninhabers die Wohngelder auf die übrigen Wohnungseigentümer umgelegt werden können. Auf dieses Risiko hatte mich der Makler zu keinem Zeitpunkt hingewiesen. Vielmehr ließ er mich von Anfang an im Glauben, die Läden hätten ja gar nichts mit den übrigen Wohnungen zu tun. Das umfangreiche Vertragswerk erhielt ich auch nicht ausgedruckt mit der Post, sondern per E-Mail. Ich kontaktierte den Makler immer wieder bezüglich meinen Befürchtungen, heute auch telefonisch, wobei er selbst jedoch nicht erreichbar war. Ich erhielt lediglich eine E-Mail von ihm, dass er die Reservierung der Wohnung storniert hätte. Meine Frage an Sie: Habe ich Chancen, die Reservierungsgebühr von 1.000 € wieder zu bekommen, da der Makler nicht vollumfänglich seinen Informationspflichten nachgekommen ist?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.

RA Schröter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die noch weitere Angaben erforderlich macht.

Gibt es eine schriftliche und unterschriebene Regelung, was mit der Reservierungsgebühr passieren soll, wenn kein Kaufvertrag Zustande kommt?

Für ergänzende Informationen wäre ich dankbar, um besser auf Ihr Anliegen eingehen zu können.

Vielen Dank!

JACUSTOMER-dmqao3q1- :

Ja, leider musste ich eine Regelung unterschreiben, um die Wohnung reservieren zu lassen. Normalerweise geben einem die Makler ein bis zwei Tage Zeit, damit man sich das genau überlegen kann, ob man die Wohnung wirklich will. Ich hatte also keine andere Wahl als zu unterschreiben. In meinen Augen handelt es sich da um ein Haustürgeschäft.

RA Schröter :

Nein ein Haustürgeschäft liegt hier nicht vor, da der Vertrag nicht in Ihrer Wohnung oder an Ihrem Arbeitsplatz erfolgte.

Enthält der Vertrag über die Reservierung auch die Regelung, dass die Reservierungsgebühr nicht zurückgezahlt wird?

JACUSTOMER-dmqao3q1- :

ja, ich denke schon.

RA Schröter :

Das Risiko, dass das Wohn- oder Hausgeld für den Leerstand anteilig mit- oder vorfinanziert werden muss, besteht nicht nur bei einem Leerstand von Läden, sondern auch bei Wohnungen. Aus diesem Risiko können Sie aus meiner Sicht leider keine Anfechtung der Reservierungsvereinbarung herleiten.

RA Schröter :

Ich bedaure Ihnen keine bessere Nachticht geben zu können.

JACUSTOMER-dmqao3q1- :

Vielen Dank, aber damit haben Sie mir nicht weitergeholfen. Ich bin mit der Antwort nicht zufrieden.

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