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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

guten Abend,ich hätte eine Frage zum Insolvenzrecht.ich mache

Kundenfrage

guten Abend,ich hätte eine Frage zum Insolvenzrecht.ich mache seid dem 19.8.letzten Jahres eine Umschulung,da ich meinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann.befinde mich zur zeit im Praktikum für drei Monate und lege täglich knapp 160km zurück.Habe ca,1200euro Fahrtgeld erhalten und bekomme vom Januar,ebenfalls Praktikums Geld nachgezahlt.meine Frage ist,kann das Fahrtgeld gepfändet werden??für ihre Mühe besten Dank.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

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Tel.: 0800 1899302 Montags bis Freitags von 09:00-18:00

in Verbindung zu setzen.



Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Fahrtgeld bzw. ein Fahrtkostenzuschuss unterliegt als Einkommen der Pfändung und ist im Rahmen einer Insolvenz zur Insolvenzmasse abzuführen.

Da ein Fahrtkostenzuschuss jedoch für tatsächliche Aufwendung auf dem Weg zur Arbeit gezahlt werden, ist dieser nur im Rahmen des üblichenb pfändbar. D.h. eine Pfändung erfolgt nur soweit Fahrtkosten bis zu einer einfachen Fahrt von 30 km geleistet werden. Die darüber hinausgehenden Leistungen des Arbeitgebers unterliegen nicht der Pfändung. Danach ist der Fahrtkostenzuschuss für die fahrenen 60 Kilometer (2*30km) pfändbar, darüber hinaus für die gefahrenen 100 km nicht pfändbar.

Zur Vermeidung von Unklarheiten sollten Sie daher bei dem zuständigen Insolvenzgericht einen Pfändungsschutzantrag für das gezahlte Fahrtgeld für mehr als 60 km beantragen. Hierzu ergeht dann ein Beschluss den der Insovlenzverwalter bei der Berechnung des pfändbaren Betrages entsprechend zu berücksichtigen hat.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße