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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26607
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Gibt es eine Sammelklage oder Urteil gegen Immobilienscout?

Kundenfrage

Gibt es eine Sammelklage oder Urteil gegen Immobilienscout? Nach Aufgabe einer Wohnungsvermietung,leider in der falschen Rubrik, mehrmalige-telefonische Versuche
gescheitert, Mail nicht beantwortet. Nach 3 Monaten neue Rechnung für Verlängerung,
Wohnung bis dahin längst über Zeitung vermietet.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Was ist denn genau passiert? Sie sprechen von einer falschen Rubrik?

Haben Sie denn den Vertrag nicht gekündigt beziehungsweise Ihre Anzeige nicht deaktiviert?






Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich habe das Inserat bei Zeitvermietung aufgegeben, wollte Dauervermietung. Kein telefonisches Durchkommen, Mail blieb unbeantwortet. Anzeige erst nach der ungewollten 2.Abbuchung deaktiviert. Anscheinend gibt es Urteile über Mogelpackung, da Verlängerung über weitere 3 Monate nicht erkennbar war. Anzeige


kostete 119€, nun Schreiben vom ksp Anwaltsbüro€206,28€ Ich findes das ein unseriöses Geschäftsgebahren .

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Sammelklage gegen diese Firma ist nicht anhängig, da Sammelklagen nur im Rahmen von Kapitalanlagestreitigkeiten nach dem KapMuG möglich sind.

In der Tat ist es so, dass nach § 309 Nr. 9 BGB die automatische Verlängerung von Verträgen einschränkt.

Nach § 309 Nr. 9 BGB sind Klauseln unwirksam, die bei einem Vertragsverhältnis eine den anderen Vertragsteil bindende stillschweigende Verlängerung des Vertragsverhältnisses um mehr als ein Jahr vorsehen (LG Frankfurt, Urteil vom 19.12.2008 - 2/2 O 262/08).

Die Verlängerung über 3 Monate wäre an sich also zulässig, würde jedoch voraussetzen, dass diese "Verlängerungsautomatik" für Sie in den AGB erkennbar war.

War dies nicht der Fall, so ist diese automatische Vertragsverlängerung in der Tat unwirksam (mangels Einbeziehung) und die 119 EUR zuzüglich der Anwaltskosten sind daher nicht zu zahlen, § 307 BGB

Im Übrigen sind bei einem Gegenstandswert von 119 EUR die Anwaltskosten d zu hoch angesetzt. Bei einem einfachen Schreiben sind maximal 21,42 EUR Anwaltsgebühren zu bezahlen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt