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daniela-mod
daniela-mod, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26
Erfahrung:  xxxxxx
45451533
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daniela-mod ist jetzt online.

Ich habe eine Wohnung gekündigt und konnte mit der damaligen

Kundenfrage

Ich habe eine Wohnung gekündigt und konnte mit der damaligen Hausverwaltung vereinbaren, dass ich einen Nachmieter stelle, der auch selbst dann mit der damaligen Hausverwaltung schriftlich abgemacht hatte, dass der neue also Nachmieter einen Zuschlag auf die Wohnung bekommt und auch die Mietsumme ähnlich gleich bleibt. Der Nachmieter hat mir mehrfach zugesichert die Wohnung in einem unrenovierten Zustand zu übernehmen und alle waren sich einig. Nun hat die Hausverwaltung und der Eigentümer gewechselt, der neue Hausverwalter möchte die Wohnung erst von mir renoviert abnehmen und hat uns auch gleichzeitig angeboten die Renovierung zu übernehmen und die Mietkaution dafür dann einzubehalten, um dann nur eventuell die Wohnung dem neuen Nachmieter anzubieten, eventuell mit einer ganz anderen Mietsumme. Obwohl wir alles schriftlich haben, ein Schreiben wo eindeutig steht Abschluß eines Mietvertrages und Zusicherung, wissen wir alle nicht, wie wir weiter vorgehen können. Die jetzige Hausverwaltung sagt wir müssen die Wohnung renovieren und können uns nicht auf die alte Hausverwaltung und dere Abschlüsse und Vereinbarungen stützen. Ich bitte um eine gute Antwort und Lösung von Ihnen! Danke! xxx

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können die gegen Sie erhobenen Forderungen vollumfänglich zurückweisen, da Sie weder selbst zur Renovierung verpflichtet sind noch etwaige Kosten hierfür zu zahlen haben.

Es gilt im Mietrecht der Grundsatz "Kauf bricht nicht Miete". Dieses Prinzip ist niedergelegt in § 566 Absatz 1 BGB, den ich zu Ihrer Orientierung nachfolgend im Wortlaut einstelle:

Wird der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert, so tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein.


Geht das Eigentum an dem von Ihnen bewohnten Haus an einen Erwerber über, so tritt dieser daher in den bestehenden Mietvertrag mit sämtlichen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten von Gesetzes wegen ein.

Das bedeutet, dass der neue Vermieter nicht nur an den Mietvertrag selbst, sondern auch an etwaige Zusatzabreden rechtlich GEBUNDEN ist.

Haben Sie daher mit der damaligen Hausverwaltung/dem damaligen Vermieter die Vereinbarung getroffen, dass keine Renovierung erfolgen soll, so bindet diese Übereinkunft gemäß § 566 BGB auch den neuen Vermieter und dessen Verwaltung. Diese können sich daher nicht einseitig von dieser Regelung lossagen und von Ihnen nunmehr Renovierung oder Kostenersatz verlangen.

Weisen Sie daher die Forderungen der neuen Verwaltung und deren unzutreffende Rechtsansicht unter Berufung auf die vorstehend erläuterte und klare Rechtslage zurück.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können die gegen Sie erhobenen Forderungen vollumfänglich zurückweisen, da Sie weder selbst zur Renovierung verpflichtet sind noch etwaige Kosten hierfür zu zahlen haben.

Es gilt im Mietrecht der Grundsatz "Kauf bricht nicht Miete". Dieses Prinzip ist niedergelegt in § 566 Absatz 1 BGB, den ich zu Ihrer Orientierung nachfolgend im Wortlaut einstelle:

Wird der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert, so tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein.


Geht das Eigentum an dem von Ihnen bewohnten Haus an einen Erwerber über, so tritt dieser daher in den bestehenden Mietvertrag mit sämtlichen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten von Gesetzes wegen ein.

Das bedeutet, dass der neue Vermieter nicht nur an den Mietvertrag selbst, sondern auch an etwaige Zusatzabreden rechtlich GEBUNDEN ist.

Haben Sie daher mit der damaligen Hausverwaltung/dem damaligen Vermieter die Vereinbarung getroffen, dass keine Renovierung erfolgen soll, so bindet diese Übereinkunft gemäß § 566 BGB auch den neuen Vermieter und dessen Verwaltung. Diese können sich daher nicht einseitig von dieser Regelung lossagen und von Ihnen nunmehr Renovierung oder Kostenersatz verlangen.

Weisen Sie daher die Forderungen der neuen Verwaltung und deren unzutreffende Rechtsansicht unter Berufung auf die vorstehend erläuterte und klare Rechtslage zurück.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, sofern Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


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