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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21581
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

meinem Mieter habe ich nachweislich schriftlich mitgeteilt,

Kundenfrage

meinem Mieter habe ich nachweislich schriftlich mitgeteilt, dass ich seiner Besucherín samt deren 5 Hunden, die er seit Wochen in seiner kleinen 2- Zimmerwohnung aufgenommen, ein sofortiges absolutes Hausverbot erteilt habe. Er ignoriert das und die Hunde sind weiterhin in der Wohnung. Die örtliche Polizei behauptet jedoch, dass dies, da Privatrecht, keine Angelegenheit der Polizei sei und weigern sich mir zu helfen die Hunde aus der Wohnung und von unserem Anwesen zu entfernen. Habe ich ein Recht darauf, dass die Polizei mein Hausrecht durchsetzt oder nicht? Mit freundlichen Grüßen, XXX (Persönliche Daten von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern die der Besucherin rechtswirksam ein Hausverbot für das Anwesen erteilt haben, macht diese sich eines Hausfriedensbruchs mach § 123 StGB strafbar, wenn sie sich über dieses Hausverbot hinwegsetzt.

Als Opfer dieser Straftat sind Sie auch berechtigt, Strafantrag zu stellen (§ 123 Absatz 2 StGB).

Die Polizei ist in diesem Fall verpflichtet, Ihren Strafantrag zu Protokoll zu nehmen und ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.

Ich rate daher an, dass Sie erneut die Polizeidienststelle aufsuchen und unter Berufung auf die vorstehend erläuterte klare Rechtslage Strafantrag stellen.

Sofern die Polizei sich erneut weigern sollte, Ihren Strafantrag zu Protokoll zu nehmen, sollten Sie sich umgehend an die örtliche Staatsanwaltschaft wenden und Ihren Strafantrag dort stellen. Die Staatsanwaltschaft wird die Polizei sodann anweisen, Ermittlungen aufzunehmen.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern die der Besucherin rechtswirksam ein Hausverbot für das Anwesen erteilt haben, macht diese sich eines Hausfriedensbruchs mach § 123 StGB strafbar, wenn sie sich über dieses Hausverbot hinwegsetzt.

Als Opfer dieser Straftat sind Sie auch berechtigt, Strafantrag zu stellen (§ 123 Absatz 2 StGB).

Die Polizei ist in diesem Fall verpflichtet, Ihren Strafantrag zu Protokoll zu nehmen und ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.

Ich rate daher an, dass Sie erneut die Polizeidienststelle aufsuchen und unter Berufung auf die vorstehend erläuterte klare Rechtslage Strafantrag stellen.

Sofern die Polizei sich erneut weigern sollte, Ihren Strafantrag zu Protokoll zu nehmen, sollten Sie sich umgehend an die örtliche Staatsanwaltschaft wenden und Ihren Strafantrag dort stellen. Die Staatsanwaltschaft wird die Polizei sodann anweisen, Ermittlungen aufzunehmen.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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