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daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29
Erfahrung:  xxxxxx
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Guten Abend, mein Mann war Bauchfellpatient, die Dialyse führten

Kundenfrage

Guten Abend, mein Mann war Bauchfellpatient, die Dialyse führten wir drei Jahre ohne Komplikationen zu Hause durch. Am 26.3.2012 war abends das Dialysat noch klar, nach einem Toilettenbesuch bekam er heftige Bauchschmerzen und Durchfälle in der Nacht. Ich vermute, dass er durch den harten Stuhlgang spät abends eine Darmverletzung erlitt. Am nächsten Morgen kam seine Ärztin und gab ihm schmerzmildernde Spritzen, gegen Mittag bemerkte ich, dass mein Mann teilweise nicht orientiert war und rief einen Notarzt. Mein Mann kam dann in ein Klinikum, in dem er seit 3 Jahren bekannt und behandelt wurde. Dort wurden 22.000 Leukozyten diagnostiziert und man behandelte ihn auf Bauchfellentzündung. Bei der Restentnahme des Dialysates, welches noch im Bauchraum war , füllte sich der Beutel mit hellrotem Blut. ich habe dann darauf hingewiesen , dass mit Sicherheit der Darm verletzt war, hierauf ging man nicht ein. Am 28.3.2012 ist mein Mann nach einer qualvollen Nacht um 6 Uhr gestorben. Durch die Nachtschwester erfuhren wir um 22Uhr , dass wir von meinem Mann Abschied nehmen würden, auf Veranlassung der Oberärztin mußte ich in der Nacht noch eine Dialyse machen. Ich konnte mich nicht durchsetzen, dass mein Mann einer bildgebenden Behandlung unterzogen wurde oder auf die Intensivstation kam, man sagte unentwegt, er wäre auf der Station am besten aufgehoben. Ich habe dann das Klinikum verklagt und es ist schließlich zu einem Vergleich gekommen. Ich kann jedoch hiermit nicht leben und frage mich, ob es noch Sinn macht, die Klinik strafrechtlich zu belangen. Man hat mir zwar versichert, dass der Vergleich einem Schuldanerkenntnis gleich käme, ich war nervlich und körperlich durch den Tod meines Mannes nicht in der Lage, vor Gericht weiter zu kämpfen. Ich weiss, dass man innerhalb von 3Jahren noch einen Strafantrag stellen kann, halten sie das für sinnvoll? Mit besten Grüssen XXX (Persönliche Daten von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

eine Strafanzeige ist durchaus sinnvoll.

Die Frist beträgt allerdings nicht unbedingt drei Jahre, sie richtet sich gemäß § 78 StGB nach dem Strafhöchstmaß der jeweiligen Straftaten. Bei den hier denkbaren Straftaten wie fahrlässiger Totschlag (§ 222 StGB) oder Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) beträgt die Verjährung fünf Jahre.

Ich empfehle dennoch, die Strafanzeige umgehend zu stellen, da die Beweisführung der Staatsanwaltschaft mit jedem vergehenden Tag schwieriger wird.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bitte um eine kurze Mitteilung, ob Rück- oder Verständnisfragen existieren. Ansonsten bitte ich entsprechend der Regeln der Plattform um eine positive Bewertung der Antwort, damit meine Vergütung ausgezahlt werden kann.

Vielen Dank im Voraus,
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


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