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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 882
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,folgender Fall: auf Grund

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, folgender Fall: auf Grund eines Bewährungswiderrufes (Bewährungsauflage war zahlen eine monatlichen Rate von 200 EUro) erging ein Haftbefehl, mit einer Zeit von 4 Wochen zum Haftantritt. Es wurde ein Antrag auf Haftaufschub bei der Staatsanwaltschaft gestellt, diese wurde für die Zeit von 3 Wochen gewährt (telefonisch zugesagt, nun erging ein Schreiben, dass keine hinreichenden Gründe vorliegen, noch weiteren Haftaufschub zu gewähren). Zeitgleich wurde beim Landesgericht eine Gegenvorstellung eingereicht, in der erklärt wurde, warum die Bewährungsauflagen nicht erfüllt wurde. Darin wurde dem Gericht mitgeteilt, dass man nun in der Lage sei, den gesamten rückständigen Betrag in einer Summe zu zahlen, man einen neuen Job hat und auch in Zukunft in der Lage sein wird, die Rate zu zahlen. Diese Gegenvorstellung wurde ebenfalls abgeleht. Ebenfalls wurde die Möglichkeit des offenen Vollzuges auf Grund des Jobs geprüft. Jedoch wäre dieser Arbeitsplatz bei Haftantritt verloren. Die Verteilung waren 1 Jahr 8 Monate auf Bewährung wegen Betrug. Gibt es noch Möglichkeiten, die man unternehmen kann, um einen weiteren Haftaufschub oder zu erhalten oder das gar die Haftstrafe erlassen wird? Gibt es Erfahrungswerte, aus denen hervorgeht, ab wann ein Haftbefehl wegen nicht angetretener Freiheitsstrafe ergeht? Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Hilfe!

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Kunde, vielen Dank für ihre Frage bei Just Answer.

 

Diese beantworte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gerne wie folgt:

 

Der Grund, weshalb Ihnen kein weiterer Haftaufschub durch die Staatsanwaltschaft bewilligt wird besteht darin, dass dieser nur für maximal sechs Monate bewilligt werden kann.

 

Es nützt Ihnen also nichts, wenn Ihnen nochmals ein Haftaufschub gewährt würde, da Sie spätestens nach sechs Monaten die Haft antreten müssten und Sie dann ihre Arbeitsstelle wieder verlören.

 

Die Möglichkeit eines Straferlasses kommt bei Ihnen erst in Frage, wenn Sie einen Teil der Haft verbüßt haben. Die Haftstrafe kann deshalb nicht vor Antritt der Haft vollumfänglich durch die Staatsanwaltschaft als Strafvollstreckungsbehörde erlassen werden.

 

Ich bedauere Ihnen keine andere Rechtsauskunft erteilen zu können.

 

Wenn Sie Nachfragen haben sollten, können Sie diese gerne an mich richten.

 

Ansonsten darf ich Sie höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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