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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26849
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag!! Ich habe gestern die mündliche Zusage für eine

Kundenfrage

Guten Tag!!

Ich habe gestern die mündliche Zusage für eine Arbeitsstelle in einem Pflegeheim des ASB bekommen und mich riesig darüber gefreut.
Die Freude lies nach, als die Chefin mir aufzählte was Sie nun alles an Unterlagen von mir benötigt.
Unter anderem mein Führungszeugnis.
In diesem gibt es allerdings mit Geldstrafen 7 Einträge wegen Diebstahl, Urkundenfälschung und Betrug. 3 Einträge sind Geldstrafen unter 90 Tagessätzen (stehen auch die drin, wenn danach noch weitere Einträge folgten) und die anderen mit zwei Freiheitsstrafen.
Ich habe in Vergangenheit einmal einen Widerruf der Bewährung bekommen und musste 2/3 der Gesamtstrafe im offenen Vollzug verbüssen.
Steht auch das so drin?? Kann man mich nun Dblehnen??
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.


Wann sind denn die Verurteilungen genau erfolgt?

Wie hoch war denn nun die Freiheitsstrafe?




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Die Freiheitsstrafe waren einmal 6 und einmal 8 Monate.


Daten der Verurteilungen:


 


Dezember 2005 Verurteilung wegen Diebstahl und Urkundenfälschung zu 50 Tagessätzen a 8 Euro


 


Dezember 2006 Verurteilung wegen Betrug zu 75 Tagessätzen a 10 Euro


 


Juni 2008 Verurteilung wegen Betrug und Urkundenfälschung zu 45 Tagessätzen a 12 Euro


 


April 2009 Verurteilung wegen Diebstahl und Urkundenfälschung zu Freiheitsstrafe von 6 Monaten


 


September 2010 Verurteilung wegen Betrug und Urkundenfälschung zu Freiheitsstrafe von 8 Monaten


 


November 2013 Verurteilung wegen Betrug für Taten aus 2009 mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten (diese Sache hat mein Ex Mann angezeigt um mich wieder ins Gefängnis zu bringen damit ich die Kinder nicht zugesprochen bekomme)


 


Im August 2011 wurde ein Verfahren wegen Betrug eingestellt.


Im Juni 2007 wurde ich in einem Verfahren wegen Diebstahl freigesprochen.


 


Im Mai 2011 kam der Widerruf der Bewährung und im September dann die Inhaftierung in den offenen Vollzug.


Insgesamt verbüßt habe ich in diesem 9 Monate.


Ende Juni 2012 wurde ich Entlassen.


 


Ich habe schon immer in der Altenpflege gearbeitet und mir bei den jeweiligen Arbeitgebern nie etwas zu schulden kommen lassen.


Ich habe nie jemanden bestohlen, oder betrogen.


Ich hoffe die Angaben helfen Ihnen weiter.


 


Herzliche Grüße

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank XXXXX XXXXX freudliche Ergänzung.

Nach § 46 BZRG sind die Geldstrafen aus den Jahren 2005 bis 2008 gelöscht, da die Tilgungsfrist hier 5 Jahre beträgt.

Was Ihre Freiheitsstrafen anbelangt, die über 3 Monate liegen, so werden diese nach 10 Jahren gelöscht, so dass die Strafen 2009,2010 und 2013 in Ihrem Führungszeugnis leider auftauchen werden.

Nach § 32 BZRG taucht der Widerruf der Bewährung allerdings nicht auf.


Ihr möglicher Arbeitgeber wird also die Freiheitsstrafen aus dem Führungszeugnis leider ersehen können.

Die einzige Chance die Sie haben, ist die Strafen und den Zusammenhang aktiv beim zukünftigen Arbeitgeber anzusprechen.

Da die Taten alle im Zusammenhang mit Ihrer Ehe standen kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass es sich um eine Episode in Ihrem Leben handelt, die Sie bereits hinter sich gelassen haben.

Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich muss nochmal nachfragen.


Stehen die Verhandlungen wo ich freigesprochen wurde und das welches eingestellt wurde auch im Zeugnis??


Und sieht der Arbeitgeber anhand des Zeugnisses das ich im offenen Vollzug war??


Sind Ihnen vielleicht Richtlinien des Arbeiter Samariter Bund bekannt wonach keine vorbestraften Menschen eingestellt werden??


Kann der Arbeitgeber mir aufgrund des negativen Zeugnisses wieder kündigen, obwohl der Vertrag bereits beidseitig unterschrieben ist??


Ich wurde ja nicht nach Einträgen gefragt, nur das ich ein Führungszeugnis vorlegen soll.


Auf die Frage, ob im Moment ein schwebendes Verfahren gegen mich läuft habe ich wahrheitsgemäß mit nein geantwortet.


 


Nochmals herzlichen Dank.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, die Taten weswegen Sie freigesprochen wurden stehen nicht im Führungszeugnis.

Der Arbeitgeber kann auch nicht ersehen, dass Sie im offenen Vollzug waren.

Derartige Richtinien des Samariter Bundes bestehen nicht.

Kündigen kann Ihnen der Arbeitgeber dann wenn Sie die Vorstrafen ungefragt mitteilen mussten.

Dies ist aber nur bei schwersten Delikten oder aber bei einer besonderen Vertrauensstellung der Fall (Beispiel: Vorstrafe wegen Betrug bei einem Kassierer einer Bank).

Wenn Sie als Pflegekraft arbeiten dann müssen Sie die Taten nicht ungefragt mitteilen und der Arbeitgeber kann Ihnen deswegen nicht kündigen.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Also sieht der Arbeitgeber auch nicht das ich im Moment unter Bewährung stehe??


Enthält das Führungszeugnis auch den ganz genauen Grund der Verurteilungen (genauer Tat Hergang etc.) , oder steht dann da nur Verurteilt wegen Diebstahls, Betrug und Urkundenfälschung??

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Der Arbeitgeber sieht wann die Bewährungsfrist endet. den genaueren Grund kann er aber nicht erkennen. Er sieht nur Datum, die Straftat (Betrug).

Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hätte ich die Löschung der anderen Einträge selbst beantragen müssen, oder werden löschbare Einträge automatisch einfach nicht mehr aufgeführt??

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, Sie müssen sich um die Löschung nicht kümmern.

Die Löschung wird automatisch vorgenommen.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.





Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet??

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.





Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Seien Sie so fair, und geben eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben.

Danke
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

 

Nachträglich muss ich meine Aussage allerdings einschränken.

 

 

Wenn Sie Kontakt mit Patienten haben, können Ihre zahlreichen Vorstrafen natürlich schon eine Rolle spielen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt