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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3809
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Und zwar wurde ich am 28.4.2011 zu einer Bewahrungsstrafe wegen

Kundenfrage

Und zwar wurde ich am 28.4.2011 zu einer Bewahrungsstrafe wegen betrug verurteilt. (1jahr und 9monate). Bewährungszeit endete am 5.5.14. Heute kam der Aufhebungsbeschluss. Meine Bewährungstante sagte mir, das es damit nicht mehr im Führungszeugnis steht sondern nur im großem Gerichtsregister. Ich rief in Bonn an um mich zu erkundigen. Dort sagte nir man das es 5jahre plus Strafenzeit drinnen steht. Gerade habe ich mit meiner Bewährungstante gesprochen, sie sagte ich soll einem Antrag auf vorzeitige Löschung stellen da es auch Beruflich schwierig wird miit den Eintragungen. Was jetzt am besten tun?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die Auskunft aus Bonn ist zutreffend. Die Bewährungszeit hat nichts mit der Tilgungsfrist zu tun.

Gemäß § 39 Bundeszentralregistergesetz (BZRG) kann die vorzeitige Nichtaufnahme einer Verurteilung in das Führungszeugnis beantragt werden. Der Antrag ist schriftlich beim Bundesamt für Justiz in Bonn zu stellen.

Um Erfolg zu haben, darf das öffentliche Interesse einer (vorzeitigen) Entfernung der Eintragung aus dem Führungszeugnis nicht entgegenstehen. Es müsste ausgeführt werden, warum in dem konkreten Einzelfall das Interesse des Antragstellers an einem ungehinderten beruflichen Fortkommen höher wiegt, als das Vertrauen des potentiellen Arbeitgebers in die Richtigkeit des Führungszeugnisses.

Meiner Erfahrung nach wird es leider schwer, die Behörde davon zu überzeugen, dass ausnahmsweise das öffentliche Interesse hinter dem Interesse des Antragstellers steht.

Aber einen Versuch wäre es wert.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Also schicke ich den Antrag hin. Muss ich da eine Ausweis Kopie mitschicken? Was tun wenn Sies ablehnen? Ist ja schon doof dem potenziellen Arbeitgeber sowas zu sagen, zur Not hab ich ja den Beschluss noch

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ich kann gut nachvollziehen, dass Sie einem Arbeitgeber die Vorstrafe nicht mitteilen wollen. Andererseits gibt es genau dafür dieses Register, dass Dritte sich über Vorstrafen informieren können. Aber möglicherweise können Sie den Arbeitgeber auch anderweitig überzeugen, dass die Vorstrafe ein einmaliger Ausrutscher war.

Eine Kopie Ihres Personalausweises müssen Sie für diesen Antrag nach meiner Kenntnis nicht mitschicken. Aber es ist unschädlich, es zu tun, also können Sie es machen.

Wenn Ihr Antrag abgelehnt wird, können Sie Widerspruch einlegen und, falls diesem nicht abgeholfen wird, die Ablehnung beim Verwaltungsgericht überprüfen lassen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Eine Freundin meinte gerade, man müsste eine Meldebescheinigung bei legen?

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Legen Sie ruhig alles bei, was Sie haben. Die Behörde muss Sie identifizieren können, was durch Kopien des Ausweises und der Meldebescheinigung möglich ist.

Falls die Behörde weitere Unterlagen benötigt, wir Sie Ihnen dies mitteilen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.