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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Mein Lebensgefährte

Kundenfrage

Mein Lebensgefährte (Lehrer, 64 Jahre alt) war von 1972 bis 1992 verheiratet. Seine Exfrau ist seit 12 Jahren wieder verheiratet. Ihr neuer Ehemann verdient sehr gut, sie selbst hat nie gearbeitet. Mein Lebensgefährte ist seit einem Jahr berentet, ihm wird von der Oberfinanzdirektion 750,00 € von seiner Rente abgezogen, die seiner Exfrau in deren rentenfähigem Alter zugute kommen soll. Dieser Betrag wurde (damals 1200 DM) vom Scheidungsrichter festgelegt. Ist diese Anordnung rechtens? Freundliche Grüße XXX

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nutzung von Justanswer.

1992 ist die Scheidung erfolgt?

Damals wurde auch ein Versorgungsausgleich durchgeführt?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Die Scheidung ist 1992 erfolgt.


Ein Versorgungsausgleich wurde durchgeführt.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke.

Wenn im Rahmen der Scheidung beim Versorgungsausgleich entschieden worden ist, dass die Rentenanwartschaften derart zu verteilen sind, wie es aktuell geschehen ist, dann ist dies zunächst korrekt.

Allerdings gab es im Jahr 2009 eine Reform im Familienrecht und auch im Versorgungsausgleichsrecht.

Insoweit besteht die Möglichkeit, solche Altentscheidungen abzuändern.

Vor 2009 gab es verschiedene und vor allem unsichere Berechnungsmethoden, sodass es sehr oft zu Fehlern und Ungerechtigkeiten kam.

Daher sollte man den Versorgungsausgleich von 1992 durchaus nochmal der gerichtlichen Überprüfung zuführen.

Dazu ist ein Antrag an das Familiengericht auf Abänderung der Entscheidung erforderlich.

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