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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Hallo,TatbestandIch habe auf meiner Webseite Bilder aus

Kundenfrage

Hallo, Tatbestand Ich habe auf meiner Webseite Bilder aus der Google Bildersuche verwendet. Zunächst wollte Getty Images International 1.200,-€ haben. Nun haben die RA Waldorf / Frommer aus München im Auftrag von Getty Images International die unlizenzierte Veröffentlichung des Bildes bemängelt und sich an die auch im Impressum mit dem Angebot zum Abschluß eines Unterlassungsvertrages gewandt. Impressum xyz GmbH Str./Nr PLZ Ort Kontakt: L. Richter meine alte Anschrift meine alte Tel Nr. Hintergrund Als Bauunternehmer habe über Wohnungen gebaut + bin dann 2004 mit 3,5 Mill € Pleite gegangen. Da mein Lebenswerk zerstört war und die Verschuldung exorbitant hoch war, sah ich zunächst keinen Ausweg mehr. Dann machte eine psy Ausbildung und da ich nach meiner Pleite Hartz 4 Empfänger war, wollte ich mit neuer Energie durchstarten entwickelte Ende 2006 eine Webseite. Da ich als Hartz 4 Empfänger keine Mittel hatte, ließ ich die Webseite Ende 2006/Anfang 2007 für ca. 100,- erstellen. Da ich keine Ahnung von Webseiten hatte und keine Mittel besaß, verwendete ich hierfür Bilder aus der Google Suche als vorübergehende Lösung. Denn nach einigen Monaten wollte ich damit Geld verdienen, daß ich eine professionelle Webseite in Auftrag geben wollte. Dann wären auch die Bilder der Googlesuche wieder verschwunden. Denn dann hätte ich vom Webdesigner die Bilderlösung erwartet. Da ich noch Hartz 4 Empfänger war, habe ich zwar meine Kontaktdaten im Impressum als Kontakt angegeben, aber zusätzlich drüber noch die GmbH meines Bekannten eingesetzt. Es sollte ja auch nur ein paar Monate sein, bis ich Erfolg hatte und ich diese durch eine professionelle Webseite ersetzen konnte. Deswegen setzte ich ihn davon auch nicht in Kenntnis. Doch leider war dies eine Illusion und zeitigte keinen Erfolg. Es kam keinerlei Resonanz und ich hatte bis dahin auch keine Ahnung wie das funktioniert. Erst nach Jahren weiß ich, daß man gewisse Strategien und Aktivitäten braucht und „Traffic“ zu generieren. Doch davon hatte ich damals keine Ahnung. Zum Unglück aller hat meine Freundin Beate 2008 auch noch Krebs bekommen und ist daran 2011 gestorben. So habe ich mich leider dann nicht mehr um die Webseite gekümmert und leider auch nicht abgeschaltet, so daß ich sie letztlich vergessen habe. Die Webseite wurde also nie benutzt. Dh nicht aktiv beworben, auch nicht SEO optimiert. Es wurde außer eigener Testmails keine mails gesendet noch empfangen. Weder über die Kontaktfeld noch über die der Webseite eigene Emailadresse. Es wurde keinerlei geschäftlicher Tätigkeit ausgeführt, also auch kein wirtschaftlicher Vorteil erworben. Im Gegenteil ich hatte 100,-€ Ausgaben für die Webseite. Die Seite war und ist die ganze Zeit tot. Die Daten sind veraltet. Beate mit Bild als Trainerin immer noch auf der Webseite ist längst tot (am 22.2.2011 an Krebs gestorben) und da ich 2010 umgezogen bin, stimmt die Anschrift und Tel.nr. in der Webseite schon seit Jahren nicht mehr. Bei den AGB`s steht noch das Datum 1.1.2007, wo ich die Seite erstellt habe. Da es nur für vorrübergehend, also für einige Monate gedacht war und ich dann auch die eingetragene GmbH wieder entfernen wollte, ging ich davon aus, daß dies gar keiner mitbekommt und ja auch keiner zu Schaden kommt. So habe ich meinen Bekannten, den Inhaber der GmbH, auch nicht gefragt oder informiert, sondern einfach auf eigene Faust eingetragen. Doch leider habe ich dies über die wirtschaftlichen Probleme als Harz 4 Empfänger ohne Erfolg und durch den Tod von Beate vergessen, so daß die Seite nun Jahre tot herumdümpelt. Dies war ein großer Fehler. Denn inzwischen hat mein Bekannter von der RA Kanzlei nun doch von meinem Tun erfahren und hatte nun über die RA Kanzlei auch die ULR der Webseite erfahren und hat daher auch seine Firma, sowie meine Kontaktdaten im Impressum gesehen. Er war erzürnt, wie ich das so einfach ohne zu fragen tun konnte. Nie wäre er mit illegalen Machenschaften einverstanden gewesen. Er forderte mich auf die Firma sofort aus dem Impressum zu entfernen. Ich sagte ihm zu, daß ich mich darum kümmern werde. Heute erkenne ich, daß ich das viel zu leicht genommen habe, auch wenn es nur für vorrübergehend geplant war. Doch nun ist meine Frage: Was ist zu tun? Wie muß mein Bekannter reagieren? Wie muß ich reagieren? Muß ich eine eidesstattl. Versicherung abgeben? oder reicht erst einmal ein Brief aus? oder soll ich es im Brief an dem RA anbieten? Ich habe die Webseite nun noch nicht abgeschaltet, weil ich erst die Beweise sichern möchte. Wie muß ich das tun? Reichen Sceen Shots aus? Muß ich noch Zeugen der Webseite haben, bevor ich sie abschalte? Wie kann ich beweisen, daß keine Besucher auf der Webseite waren? ect…. Kann ich diesen Brief als Muster nehmen? Wenn ja, was muß ich weglassen und was ergänzen? Für Ihre Mühe schon im Voraus vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen XXX (Persönliche Daten von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Sie sprechen von einem Musterbrief?

Welchen meinen Sie?

Gern schaue ich mir diesen an und berate Sie dann zu dem Fall.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo,

den Musterbrief haben Sie bereits angeschaut, denn als Musterbrief meinte ich den Brief, den ich Ihnen gesandt habe. Er könne evt. als Muster für den Brief an den Ammahnanwalt dienen.

Den würde ich nach Ihren Empfehlungen abgeändert an den Abmahn RA senden, aber eben nur wenn dies sinnvoll ist.

Als Laie würde ich das halt tun - ich weiß es ja nicht besser. Deshalb frage ich den Fachmann.

 

mfg

XXX

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.


Ok, verstehe. Danke.

Den ersten Teil können Sie verwenden, aber nicht die Fragen.

Diese sind sicher auch eher an mich gerichtet.

Das Problem ist, dass Sie hier durchaus haften.

Nach Außen haftet zwar die Firma, die im Impressum steht, aber im Innenverhältnis haften Sie.

Sie sollten dies der Gegenseite mitteilen und vereinbaren, dass man die Firma aus der Haftung entlässt und Sie das komplett übernehmen.

Mit Waldorf Frommer kann man auch ganz gut verhandeln.

Sie sollten die Seite aber unbedingt sofort abschalten. Sichern Sie alles per Screenshot.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

test

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.

Test angekommen.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

(Vom Kundendienst für den Kunden eingestellt)



1. Wie muß mein Bekannter reagieren?

2. a. Wie muß ich reagieren?

Muß ich eine eidesstattl. Versicherung abgeben? oder reicht erst einmal ein Brief aus? oder soll ich es im Brief dem RA anbieten?

b implizite Frage: Wie schütze ich mich vor einer Strafanzeige?

c. Ich habe die Webseite nun noch nicht abgeschaltet, weil ich erst die Beweise sichern möchte.
c1. Wie muß ich das tun? Reichen Sceen Shots aus?

c2. Muß ich noch Zeugen der Webseite haben, bevor ich sie abschalte?

c3. Wie kann ich beweisen, daß keine Besucher auf der Webseite waren? ect…

Sie schrieben in Ihrer Antwort, ich solle der Gegenseite mitteilen, daß ich das komplett übernehme und sie dann die Firma aus der Haftung entlassen sollen.

Daß ich mitteile, daß ich verantwortlich bin, ist ja klar. Steht ja alles ausführlich in der Beschreibung.

Doch die Angelegenheit übernehmen kann ich nicht, da ich, wie ich im Brief mitteilte, mit 3,5 Millionen verschuldet bin und seit 10 Jahren Hartz 4 Empfänger bin und somit keine Mittel habe, um der Forderung nachzukommen.

Es wäre zwar wünschenswert, daß die Abmahnfirma meinen Bekannten aus der Haftung entläßt, doch ich glaube nicht, daß die Abmahnfirma, ohne, daß sie Geld bekommt, die Firma vom Impressum aus der Haftung entläßt und sich als Ersatz mit mir als nicht nur einen mittellosen, sondern hochverschuldeten und seit über 10 Jahren arbeitslosen Hartz 4 Empfänger als Haftenden zufrieden gibt.

zu 1. Wie soll mein Bekannter nun reagieren, um aus der Haftung zu kommen?


 



Sie schreiben die Firma haftet im Außerverhältnis.

Das verstehe ich nicht.

Normalerweise haftet der, der im Impressum steht und so haftet die Firma normalerweise im Außenverhältnis. Das ist klar. Doch wie ich ausführlich beschrieben habe, hat er nichts getan und nichts gewußt! er hat nichts damit zu tun, daß er im Impressum steht. Wie kann er da haften?


Anders gefragt:

Wenn ich statt meinen Bekannten, Sie als Rechtanwalt mit Ihrer Anschrift ohne Ihr Wissen ins Impressum meiner Webseite eingetragen hätte und Sie nun vom Abmahnanwalt abgemahnt würden, was würden Sie dann tun, wenn ich zugeben würde, daß es meine Webseite ist (was durch Beschreibung und Bilder von mir auch offensichtlich ist) und daß ich Sie, ohne Ihr Wissen einfach in das Impressum meiner Webseite eingetragen hätte.


Wie würden Sie sich dann gegen die Abmahnung zur Wehr setzen?

Was würden Sie tun, damit Sie garantiert aus der Haftung genommen werden?


zu 2. Wie muß ich reagieren?

a. Damit mein Bekannter aus der Haftung kommt, was kann ich dazu tun?

Ist es hilfreich die eidesstattliche Versicherung abgeben, daß ich verantwortlich bin? oder reicht eine Erklärung der Situation im Brief aus? oder soll ich die eidesstattliche Versicherung noch nicht abgeben, aber anbieten abzugeben?


 



b. implizite Frage: Wie schütze ich mich vor einer Strafanzeige?

Ich habe einfach meinen Bekannten ohne sein Wissen ins Impressum eingetragen. Vermutlich ist das eine Straftat. Wenn die Gegenseite leer ausgeht, weil mein Bekannter unschuldig ist und ich mittellos bin, dann könnte mich die Gegenseite zumindest anzeigen. Doch sie würde dann auch leer ausgehen und auf ihrem Aufwand sitzen bleiben.


Ich habe zwar keine Mittel, doch eine Strafanzeige möchte ich dennoch verhindern.

Dafür würde ich mir sogar von meinem Bruder 200,- € ausleihen und diese ihm in mehreren Monatsraten zurückzahlen, damit ich den Betrag der Gegenseite in einem Betrag zahlen kann.


Ich habe einen Fehler gemacht. Ja, stimmt. Doch es ist niemand geschädigt worden und ich habe auch keinerlei Nutzen davon gehabt (siehe in meiner vorherigen Beschreibung des Falls)

Um den guten Willen zu zeigen und um die Strafanzeige zu verhindern wäre ich dazu bereit 200,-€ (evt. auch 250,- das ist schon außerordentlich schwer. Mehr als 300,-€ geht einfach nicht. Da ist die Grenze meiner Mögl.) zu zahlen, obwohl ich keinen Nutzen hatte und niemand geschädigt wurde.


zu

c. Ich habe die Webseite nun noch nicht abgeschaltet, weil ich erst die Beweise sichern möchte.

c1. Wie muß ich das tun? Reichen Sceen Shots aus?

c2. Muß ich noch Zeugen der Webseite haben, bevor ich sie abschalte? Wenn ja, schriftlich in welcher Form?

c3. Wie kann ich beweisen, daß keine Besucher auf der Webseite waren? ect…

Haben Sie mir hier einen Tip? Wenn ja, das wäre spitze, dann hätte ich hier gleich eine Lösung.

Wenn nicht, ist auch kein Problem (ist ja schließlich auch keine juristische Frage) bitte nur um Hinweis, daß ich dann hier alleine weiter recherchiere.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.

1. Wie muß mein Bekannter reagieren?

Er muss auf den Brief reagieren und Kontakt mit der Gegenseite aufnehmen.

Wenn eine Unterlassungserklärung gefordert wird, ist diese auch abzugeben.

2. a. Wie muß ich reagieren?

Muß ich eine eidesstattl. Versicherung abgeben? oder reicht erst einmal ein Brief aus? oder soll ich es im Brief dem RA anbieten?

Bieten Sie der Gegenseite dies an.

b implizite Frage: Wie schütze ich mich vor einer Strafanzeige?

Der im Impressum Genannte kann Sie durchaus anzeigen. Das sollten Sie mit ihm intern klären.

c. Ich habe die Webseite nun noch nicht abgeschaltet, weil ich erst die Beweise sichern möchte.
c1. Wie muß ich das tun? Reichen Sceen Shots aus?

Ja.

c2. Muß ich noch Zeugen der Webseite haben, bevor ich sie abschalte?

Nein.

c3. Wie kann ich beweisen, daß keine Besucher auf der Webseite waren? ect…

Das kann man irgendwo ersehen. Da ich aber kein Techniker bin, weiß ich nicht genau wo.


Sie schrieben in Ihrer Antwort, ich solle der Gegenseite mitteilen, daß ich das komplett übernehme und sie dann die Firma aus der Haftung entlassen sollen.

Daß ich mitteile, daß ich verantwortlich bin, ist ja klar. Steht ja alles ausführlich in der Beschreibung.

Doch die Angelegenheit übernehmen kann ich nicht, da ich, wie ich im Brief mitteilte, mit 3,5 Millionen verschuldet bin und seit 10 Jahren Hartz 4 Empfänger bin und somit keine Mittel habe, um der Forderung nachzukommen.

- Das sollten Sie der Gegenseite auch mitteilen, damit diese gar nicht erst auf die Idee kommt, gerichtlich vorzugehen.

Es wäre zwar wünschenswert, daß die Abmahnfirma meinen Bekannten aus der Haftung entläßt, doch ich glaube nicht, daß die Abmahnfirma, ohne, daß sie Geld bekommt, die Firma vom Impressum aus der Haftung entläßt und sich als Ersatz mit mir als nicht nur einen mittellosen, sondern hochverschuldeten und seit über 10 Jahren arbeitslosen Hartz 4 Empfänger als Haftenden zufrieden gibt.

zu 1. Wie soll mein Bekannter nun reagieren, um aus der Haftung zu kommen?

Siehe oben


Sie schreiben die Firma haftet im Außerverhältnis.

Das verstehe ich nicht.

Normalerweise haftet der, der im Impressum steht und so haftet die Firma normalerweise im Außenverhältnis. Das ist klar. Doch wie ich ausführlich beschrieben habe, hat er nichts getan und nichts gewußt! er hat nichts damit zu tun, daß er im Impressum steht. Wie kann er da haften?

Er steht aber im Impressum, also haftet er als Verantwortlicher auch.


Anders gefragt:

Wenn ich statt meinen Bekannten, Sie als Rechtanwalt mit Ihrer Anschrift ohne Ihr Wissen ins Impressum meiner Webseite eingetragen hätte und Sie nun vom Abmahnanwalt abgemahnt würden, was würden Sie dann tun, wenn ich zugeben würde, daß es meine Webseite ist (was durch Beschreibung und Bilder von mir auch offensichtlich ist) und daß ich Sie, ohne Ihr Wissen einfach in das Impressum meiner Webseite eingetragen hätte.

Dann hafte ich gegenüber der Gegenseite. Sie haften mir aber im Innenverhältnis auf Schadensersatz.


Wie würden Sie sich dann gegen die Abmahnung zur Wehr setzen?

Ich verklage Sie auf Freistellung und Schadensersatz.


Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

(eingestellt von der Moderation auf Wunsch des Kunden)


 


hier mein Kommentar zur Beantwortung meiner Frage durch den RA Raschwerin.

Ich habe den Fall und die Hintergründe zum Verständnis ausführlich beschrieben und dann zum Schluß meine Fragen formuliert.

In der Antwort wurde keiner meiner Fragen beantwortet und nur das gesagt, was ich schon wußte bzw. was ich sogar in der Fall Beschreibung schon selbst geschrieben habe.

Die Beantwortung meiner Nachfrage von ihm war von ganz anderer Qualität.

Er ist auf meine Fragen eingegangen und hat alle sehr systematisch und effizient kommentiert.

Die Frage 2 a wurde in einem kurzen Satz zufriedenstellend beantwortet.

Auch die Fragen 2c1 bis 2c3 wurden mit einfachen Ja / Nein zufrieden beantwortet.

Die Frage 2b bleibt unbeantwortet.

Es ging nicht darum, daß mich die Firma im Impressum anzeigt, sondern, wie ich verhindere, daß mich die Abmahnfirma/Gegenseite anzeigt. Dies habe ich in meiner Nachfrage klar formuliert. Und meine Gedanken und Vorschlag hierzu habe ich in der Antwort beschrieben, auf die nicht eingegangen wurde.

Die Hauptfrage 1 ist für mich nicht nachvollziehbar.

Vor allem blieb jedoch die Hauptfrage um die es im Wesentlichen geht für mich weiter offen.
Was muß die Firma im Impressum tun, um aus der Haftung zu kommen???

Antwort des RA:

Kontakt aufnehmen. Unterlassungserklärung unterschreiben. Der im Impressum haftet.

Er würde mich auf Freistellung und Schadensersatz verklagen.

Doch bei mir ist nichts zu holen. Dann würde er wie 200 weitere Gläubiger seit über 10 Jahren nicht nur auf den Abmahnkosten von 1.200,-€, sondern auch noch auf den Klagekosten sitzen bleiben.

Und dies völlig unschuldig.

Wie kann der im Impressum haften, wenn er nichts gemacht und auch nichts davon gewußt hat?

Das ist für mich nicht nachvollziehbar.

Meine essentielle Frage an den neuen Kollegen:

Wenn ich statt meinen Bekannten, Sie als Rechtanwalt mit Ihrer Anschrift ohne Ihr Wissen ins Impressum meiner Webseite eingetragen hätte und Sie nun vom Abmahnanwalt abgemahnt würden, was würden Sie dann tun, wenn ich zugeben würde, daß es meine Webseite ist (was durch Beschreibung und Bilder von mir auch offensichtlich ist) und daß ich Sie, ohne Ihr Wissen einfach in das Impressum meiner Webseite eingetragen hätte.


Wie würden Sie sich dann gegen die Abmahnung zur Wehr setzen?

Was würden Sie tun, damit Sie garantiert aus der Haftung genommen werden?

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 2 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Sie hatten Ihre Fragen doppelt eingestellt.

Daher hat der andere Experte nur jeweils einmal geantwortet.

Ihr Anliegen ist auch viel zu komplex für eine Online-ERST-Beratung.

Ich möchte dennoch gern abschließend auf Ihre Fragen antworten.

1) Wenn ich statt meinen Bekannten, Sie als Rechtanwalt mit Ihrer Anschrift ohne Ihr Wissen ins Impressum meiner Webseite eingetragen hätte und Sie nun vom Abmahnanwalt abgemahnt würden, was würden Sie dann tun, wenn ich zugeben würde, daß es meine Webseite ist (was durch Beschreibung und Bilder von mir auch offensichtlich ist) und daß ich Sie, ohne Ihr Wissen einfach in das Impressum meiner Webseite eingetragen hätte.

Ich müsste mich gegen die Abmahnung zur Wehr setzen.

Da ich im Impressum stehe, hafte ich auch, da nach Außen der Anschein erweckt wird, als sei ich Betreiber der Seite.

Ich habe aber gegen Sie einen Anspruch auf Schadensersatz aus §§ 823, 826 BGB.

Ich kann also verlangen, dass Sie mich von einer Inanspruchnahme freistellen.

Weiterhin würde ich erwägen, Sie strafrechtlich anzuzeigen, weil Sie ohne meine Zustimmung meine Daten verwendet haben.

Ob dies letztlich reicht, dass der Abmahner mich in Ruhe lässt und Sie in Anspruch nimmt, wage ich zu bezweifeln.


2) Wie würden Sie sich dann gegen die Abmahnung zur Wehr setzen?

Als betroffener Rechtsanwalt muss ich die Unterlassungserklärung abgeben und Auskunft erteilen.

Wenn die Abmahnung dann doch gegen Sie gerichtet wird, müssen Sie den Forderungen auch nachkommen.

Nur beim finanziellen Teil haben Sie Spielraum und können sich mit dem Abmahner auf einen pauschalen Satz unter Berücksichtigung Ihrer Lage verständigen.

Ganz abwehren, kann man die Abmahnung aber nicht.

3) Was würden Sie tun, damit Sie garantiert aus der Haftung genommen werden?

Da kann man nichts unternehmen, außer gegen Sie als Verursacher vorgehen.

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