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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3089
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Meinem Sohn (arbeitet bei einem Heizung-Lüftung-Sanitärbetrieb)

Kundenfrage

Meinem Sohn (arbeitet bei einem Heizung-Lüftung-Sanitärbetrieb) wurden im März 560 Euro brutto einbehalten, da er im Januar nicht gearbeitet hat.
Hierzu ist zu sagen, dass er im Januar jede Woche angerufen hat und nachgefragt hat, wann er wieder arbeiten kann. Da hat es geheißen, dass keine Arbeit da sei und er erst wieder im Februar arbeiten kann. Er müsse Urlaub nehmen.
Er hat jedoch keinen Urlaubszettel unterschrieben.
Nun hat mein Sohn gekündigt (fängt am 3.5. die neue Arbeitsstelle an) und der ehem. Arbeitgeber hat ihm mit der Märzabrechnung 560 Euro brutto abgezogen.
Hätte er ihn im Januar, als angeblich keine Arbeit da war, nicht frei stellen müssen bzw. ihn für diesen Monat ausstellen müssen, damit er Arbeitslosengeld bezogen hätte?
Für Ihre qualifizierte Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen,
M. Wallisch
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

grds. ist der Arbeitgeber (AG) verpflichtet, dem Arbeitnehmer (AN) Arbeit anzubieten und für die geleistete Arbeit zu entlohnen. Ist keine Arbeit da, fällt das in den geschäftlichen Risikobereich des AG, den er ggf. miteinkalkulieren muss. Dann muss er den AN entweder entlassen oder aber weiter bezahlen, wenn dieser weiterhin Arbeitsleistungen erbringen will.

Hier hat Ihr Sohn mehrfach seine Arbeitsbereitschaft angezeigt, so dass weiterhin ein Anspruch auf Lohnzahlung besteht. Dies gilt auch dann, wenn der AG den AN freistellt und erst Recht, wenn er ihm einen "Zwangsurlaub" auferlegt. Auch im Urlaub muss der AN bezahlt werden.

Insofern hat Ihr Sohn grds. weiterhin Anspruch auf den gekürzten Lohn. Sollte der AG nicht zahlen, müsste Zahlungsklage vor dem zuständigen Arbeitsgericht erhoben werden.

Konnte ich Ihnen zunächst hilfreich antworten? Gerne können Sie sich weiter an mich wenden.

Über Ihre positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte bewerten Sie meine Antwort positiv (Frage beantwortet – informativ und hilfreich – toller Service) damit die von Ihnen ausgelobte Vergütung gem. den Nutzungsbedingungen freigegeben wird. Da Sie keine weiteren Nachfragen gestellt haben, gehe ich davon aus, dass ich Ihre Frage hilfreich beantwortet habe.

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