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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5857
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Einen schönen guten Tag,..... Ich hoffe sie können mir helfen

Kundenfrage

Einen schönen guten Tag,.....

Ich hoffe sie können mir helfen ,bei meinem Problem bzw.bei dem meiner Bekannten.

Und zwar ist folgendes passiert.....
Im Oktober letzten Jahres wurden die Kinder meiner Bekannten aus ihrem Haushalt genommen und in WGs des Jugendamtes untergebracht.
Ihre Tochter ist 5 und ihr Sohn 2 sie sind getrennt untergebracht !
Sie hat 2mal in der Woche Besuch bei ihrer Tochter und 3mal in der Woche zu ihrem kleinem Sohn.Die Kinder haben verschiedene Väter und es besteht jeweils gemeinsames
Sorgerecht. Der Vater ihrer Tochter war am Anfang auch da um sie zu besuchen doch da der Verdacht des Sexuellen missbrauchs im Raum stand wurde dies Untersagt.
Der Vater ihres Sohnes kam auch regelmäßig um seinen Sohn zu sehen.
Meine Bekannte ist eine sehr zarte und zerbrechliche Person. Sie hat auch durch ihre Vergangenheit psyschiche Probleme und nach der Geburt ihres Sohnes waren auch Depressionen ein Dauergast von ihr,was sich erst langsam besserte.Sie hatte auch eine Familienhelferin die sich um sie, die Kinder und den alltag mit kümmerte um die Mutter etwas zu entlasten.Bis Oktober ging alles gut und die Berichte der Familienhilfe an das Jugendamt fielen zunehmend positiver aus. Dann bekam sie eine neue Familienhilfe und die war eines Tages der Meinung dasd der Vater ihrer Tochter ,das Kind aus dem Kiga holen darf und sie ohne Begleitung mit Heim nehmen sollte. Meine Bekannte Sagte ihr das auf grund der Vermutungen ,er dies nicht dürfe ,die famh.war aber der Meinung das wäre wohl ok.da ist ,meine Bekannte nach längerer Diskussion Lauter geworden der Famh.gegenüber un die nahm das als anlass die Kinder sofort aus der Famile zu nehmen.
Be den Terminen zur besprechung der weiteren Vorgehensweise wurde ihr lansam
näher gebracht das sie doch den Jungen zu Vater ziehen lassen solle,da sie überfordert wäre mit allem. und sie bekommt ihn eh erst zurück wenn sie eineeTherapie gemacht hat,
Nun ist er mit ihrer Einwilligung beim Vater , jetzt will das Jugendamt ihr durchs Familien Gericht das Sorgerecht entziehen lassen,obwohl se nur Fortschritte macht was sie selbst und den Umgang mit ihren Kindern angeht. Darf das jugendamt ihr einfach ohne Begründung dsas Sorgerecht für ihren Sohn entziehen oder muss dafür ein grund vorlegen?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 3 Jahren.

S. Grass :

Sehr geehrter Fragesteller,

S. Grass :

so einfach kann das Jugendamt das Sorgerecht nicht entziehen. Wissen Sie, was der Grund für den Entzug sein soll?

Kunde :

Guten Tag Frau Anwältin ,ich weis nicht oh sie gerade antworten oder ob ich es bloss nicht lesen kann weil sie noch schreiben

S. Grass :

So einfach kann das Jugendamt das Sorgerecht nicht entziehen. Wissen Sie, was der Grund für den Entzug sein soll?

Kunde :

Da sie an dem Tag als die famh.dem KV erlauben wollte mit seiner Tochter ohne Begleitung unternehmungen zu machen wäre sie Agressiv geworden was dann auch der an lass war die Kinder aus dem Haus zu nehmen ,sie wäre eine Gefahr für ihre Kinder und sie soll eine Therapie machen ,sie ist nicht alkohol-tabletten oder Drogen abhänig was für eine Therapie soll ie denn machen und einen Termin bei einem Psyschater zu bekommen ist mit langer Wartezeit verbunden ,was sie aber schon versucht einen Therapeuten zu finden dem sie sich anvertrauen will und kann

S. Grass :

Das sind alles Gründe, um z.B. - wenn es zutreffen würde - den unbegleiteten Umgang zu "verbieten". Nicht allerdings um das Sorgerecht zu entziehen. Beim Sorgerecht geht es im Kernpunkt nur um die Entscheidungen, die für das Kind, zwischen den Eltern zu führen sind.

Kunde :

Und was heisst das für sie ?

S. Grass :

Wenn die Kommunikation zwischen den Eltern (einigermaßen) stimmt, darf das Sorgerecht nicht entzogen werden.

Kunde :

Was kann sie tuen damit es nicht soweit kommt ;ihr wurde gesagt sie hat kein mitsprache recht mehr was ihren Sohn betrifft das macht jetzt ganz allein der Vater ihres Sohnes . Er hat ihr auch an den Kopf geworfen sie dürfe ihren Sohn nicht mehr sehen

Kunde :

weil sie sich gestritten hatten und sie ihm ihre Meinung sagte und ihm mitteilte wie sie sch fühle was er gar nicht verstehen konnte und es zum streit kam

S. Grass :

Ein Entzug müsste über das Gericht erfolgen. Sie sollte, falls ein solches Verfahren drohen sollte, mit dem Vater des Kindes kooperieren und auch die Therapie - wenn möglich - beginnen oder zumindest ernsthaft anstreben und diese Bemühungen nachweisen.

Kunde :

Das Problem ist sie hat die trennung noch nicht ganz verarbeitet und liebt ihn immer noch.das weiss er und nutzt das manchmal aus wie zb. das er ihr sagt sie darf ihren sohn nicht mehr sehen. und sie weis nicht was sie tuen soll ,versucht sie mit ihm zu kooperieren ,macht das jugendamt ernst und macht sie ernst und will sich wehren ,Hat sie keine chance mehr ihre beziehung wieder zu ktten

S. Grass :

In solchen Fällen besteht die Möglichkeit einer Therapie auf Elternebene. Das bedeutet, dass man gemeinsam versuchen muss, zugunsten des Kindes zu kooperieren. Da gibt es sowas wie eine "Paartherapie". Diese wird über das Jugendamt oder auch die Caritas angeboten. Sie soll den Vorschlag machen, eine solche Therapie mit dem Vater zu absolvieren.

Kunde :

damit die kooperation mit demKV zu gunsten des kindes besteht ,soll sie sich einen anwalt nehmen und gegen das jugendamt vorgehen ,da auch einige Unterlagen über den Umgang in der Wg mit ihrem sohn verschwunden sind und die Dame dort alles versucht sie auszuschliesen . meine Bekannte ist leider nicht so stark und hat kaum ahnung von den rechten die sie hat.

S. Grass :

Einen Anwalt sollte Sie bei so einem Vorwurf auf jeden Fall haben.

S. Grass :

Den Umgang, allerdings begleitet, darf man ebenfalls nicht verweigern. Wie aber gesagt hat Umgang nichts mit Sorgerecht zu tun.

S. Grass :

Wichtig ist: Anwalt nehmen, diese Paartherapie auf Elternebene anzustreben, um die Kooperationsfähigkeit herzustellen oder zu stärken und die schon beabsichtigte Therapie weiter anstreben und zu beginnen.

S. Grass :

Haben Sie noch Fragen ? Falls nicht nehmen Sie bitte eine Bewertung vor. Vielen Dank !

S. Grass :

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