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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2868
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Hallo ich habe folgendes Problem...ich arbeite in einer

Kundenfrage

Hallo

ich habe folgendes Problem...ich arbeite in einer firma auf mini job basis und fahre samsatags eine kleine tour wo ich Apotheken beliefere...dafür bekomme ich 36€ pro samstag also ca. 144€ monatlich die mir mitte des monats bar ausgezahlt werden.
nun brauche ich für einen antrag auf wohngeld die Gehaltsabrechnungen...die wurden mir dann ausgehändigt und darauf stand das ich monatlich 400€ verdiene was aber nicht stimmt...auf nachfragen wurde mir gesagt das ich ursprünglich noch eine zweite tour fahren sollte die es aber dann doch nicht mehr gab und mit dieser tour zusammen würde ich auf die 400€ kommen...jetzt muss das dringend geändert werden da ich sonst keinen anspruch auf wohngeld habe...mein firma meinte aber das ginge nicht...stimmt das das man lohnabrechnungen nicht rückwirkend ändern kann?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 3 Jahren.
Das ist falsch.

Wenn das so schnell nicht geht, sollen die Ihnen schriftlich geben, dass die Abrechnung falsch ist und wie sie richtig sein sollte.

Erklären Sie der Wohngeldstelle den Sachverhalt schriftlich.

Gruß
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich habe am Montag ein Gespräch mit meiner Chefin und weil ich angst habe das die mich in Grund und Boden redet un mir dann irgendwie erklären will das sie die Abrechnung doch nicht ändern kann...würde ich


gerne noch wissen wie das geht wer diese Abrechnung ändern kann...macht das der Steuerberater oder muss das Finanzamt sowas machen...hat das irgendwelche Konsequenzen für den Arbeitgeber oder warum sträuben die sich so dagegen das zu ändern

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 3 Jahren.
Wenn ein Steuerberater die Abrechnungen macht, schickt der eine Korrekturabrechnung an das Finanzsamt, sonst das Unternehmen selbst.

Jedenfalls im laufenen Kalenderjahr dürfte eine Korrektur unproblematisch sein. Für bereits abgeschlossene Kalenderjahre darf eine Korrektur jedoch nur dann durchgeführt werden, wenn Sie die Lohnsteuerbescheinigung noch nicht an das Betriebsstättenfinanzamt übermittelt haben. Die Lohnsteuerbescheinigung muss bis spätestens 28. Februar des Folgejahres übersandt werden.

Klappt das nicht, soll der Arbeitgeber einfach schriftlich bestätigen, dass der Lohn tatsächlich gar nicht gezahlt wurde.

Kündigen Sie an, ansonsten den nicht gezahlten Lohn einzuklagen vor dem Arbeitsgericht (bitte mögliche tarif- und arbeitsvertragliche Ausschlussfristen beachten).

Letzteres ginge ja auch bei niedrigem Einkommen mit Prozesskostenhilfe.

Gruß

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