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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16967
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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1.) ein Anwalt der eine nicht berechtigte Forderung einer Ärztlichen

Kundenfrage

1.) ein Anwalt der eine nicht berechtigte Forderung einer Ärztlichen Verrechnungsstelle stellt schreibt mir u.a.: " Ordnungsgemäße Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert". Ist das so üblich oder muss die Bevollmächtigung mir auf jeden Fall schriftlich vorliegen? Eigentlich eine einfache Frage,

2.) die briefschreibende Anwältin verweigert in der Briefanrede... sehr geehrter Herr "Dr. Hüls" zu verwenden, dafür einfach sehr geehrter Herr Hüls, was ist korrekt?
Anschrift: Dr.med. Günter Hüls
93462 Lam, Untere Bergstr. 11
Mail:[email protected]
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

1.) ein Anwalt der eine nicht berechtigte Forderung einer Ärztlichen Verrechnungsstelle stellt schreibt mir u.a.: " Ordnungsgemäße Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert". Ist das so üblich oder muss die Bevollmächtigung mir auf jeden Fall schriftlich vorliegen? Eigentlich eine einfache Frage,

Das ist so üblich.

Dennoch können Sie verlangen, dass man Ihnen die Vollmacht nachweist.

Aus § 174 BGB kann man diesen Anspruch herleiten.

2.) die briefschreibende Anwältin verweigert in der Briefanrede... sehr geehrter Herr "Dr. Hüls" zu verwenden, dafür einfach sehr geehrter Herr Hüls, was ist korrekt?

Voraussetzung des Anspruchs auf Anrede mit dem Doktorgrad ist die Qualifizierung des Doktorgrads als Namensbestandteil (§ 12 BGB).

Dass der "Doktortitel" tatsächlich ein akademischer Grad ist, ergibt sich zwingend aus § 18 Abs. 2 HRG. Durch die Verleihung des Doktorgrades wird die erbrachte wissenschaftliche Leistung gewürdigt.

Da somit der akademische Grad kein Namensbestandteil ist, hat der Promovierte keinen sich aus § 12 BGB ergebenen Anspruch auf Anrede mit dem Doktorgrad.

Es ist zwar eine Frage der Höflichkeit und zeugt von mangelnder bei der Gegenseite - ein Rechtsanspruch besteht aber nicht.

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